17.08.2017 - 20:00 Uhr
VilseckOberpfalz

Schlichter unternehmen Busfahrt in den Truppenübungsplatz Hohenfels Kirwagemeinschaft zwischen Bermuda-Dreieck und bombardierter Dorflinde

Schlicht. Eine Busfahrt in den Truppenübungsplatz Hohenfels hatte die Kirwagemeinschaft Schlicht organisiert. Die rund 50 Teilnehmer wurden am Tor in Emhof vom Pressesprecher der US-Armee, Franz Zeilmann, einem Mitglied der Kirwagemeinschaft, und seinen Kollegen Norbert Wittl begrüßt. Bei der Fahrt vorbei am Bermuda-Dreieck, der Feldlandebahn, oder einer ehemaligen Raketenstation verbrachte man einen halben Tag auf den Panzerstraßen im Truppenübungsplatz. Die Teilnehmer fühlten sich wie in einem Naturpark angesichts der Pflanzen und Bäume, die es draußen nicht mehr gibt. Der Truppenübungsplatz ist mit einer Fläche von 16 000 Hektar einer der größten in Deutschland. Seit 1989 wird hier nicht mehr scharf geschossen. Das Gelände wird unter anderem für Manöver von Nato-Plus-Staaten für Einsätze wie im Kosovo, in Afghanistan oder Irak genutzt. Im Übungsplatz sind rund 6000 Menschen, davon 450 Deutsche, beschäftigt. Der Besuch von Schmidheim war nur ein Höhepunkt auf der Erkundungstour. Das Kirchlein St. Bartholomäus wurde wieder hergerichtet und dient als Sommerquartier für verschiedene Fledermausarten. Auch Lutzmannstein wurde erkundet. Derzeit laufen hier Sicherungsmaßnahmen an den verbliebenen Mauerresten des einstigen Schlosses. An allen Gehöften gab es umfangreiche Bilddokumentationen. Imposant war auch die mächtige Dorflinde, in der eine Fliegerbombe gelandet war. Sie steht unmittelbar vor den Mauerresten der einstigen Pfarrkirche St. Marie und St. Luzia. Bild: sak

von Sabine KredlerProfil

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