27.06.2017 - 20:00 Uhr
VilseckOberpfalz

Mit dem Liederkranz der Vils entlang Chöre singen in den Vilsauen

Die Farben des Himmels waren weiß und blau, als zum Abschluss des Vilssingens die Bayernhymne aus unzähligen Kehlen erklang. Zum zweiten Mal hatte der Vilsecker Liederkranz mit seiner Veranstaltung einen Volltreffer gelandet.

von Rosi HasenstabProfil

(rha) Zu Beginn hatten sich die Zuhörer im neu gestalteten Turmgarten hinter dem Weihertor versammelt, wo sich Landfrauensingkreis und Männerchor Gebenbach zu einem gemischten Chor vereinigten und aufforderten: "Stimmt ein in unser Lied!" Josef Bäumler und Heinz Krob leiteten abwechselnd die Vorträge.

Nach dem französischen Volkslied "Es löscht das Meer die Sonne aus" ermunterte die Gruppe den Hans, dou zu bleibn und sich nach einem sardischen Mädchen, der schönen Piccioca, umzusehen. Die Schar der Gäste aus nah und fern wurde auf dem Weg zum Fitnessparcours immer größer. Hier machte der Gastgeber im Kanon deutlich, dass Singen Spaß macht. "Morgen will mein Schatz verreisen", kündigten die Sänger unter Leitung von Saskia Krügelstein an, ehe es mit dem Lied aus Ghana "Wasma Ajelile" nach Afrika ging. Das Volkslied "Ein Männlein steht im Walde" folgte. Spannend war es, wie weit das "Schwarzbraue Maderl" ihren Verehrer an sich heranlassen würde. Bei der Flussgeister-Skulptur, wo der Auftritt des Kirchenchors Sorghof vorgesehen war, wünschte Ansager Franz Hasenstab dem verunfallten Leiter Gerhard Kraus baldige Genesung. Der Männerchor Ehenfeld mit Saskia Krügelstein beeindruckte hier mit "Heimkehr" von Robert Pracht und "Musik erfüllt die Welt" von Walter Schneider. Die Binsenweisheit "Man ist nie zu alt, um jung zu sein" unterstrichen die Herren mit ihrem flotten Gesang. Der Satz von Wolfgang Lüderitz "Ein Bier macht den Durst erst schön" weckte bei allen die Lust auf ein erfrischendes Getränk. Gerne durfte es aber auch Kaffee und Kuchen sein. Darauf war der Liederkranz bestens vorbereitet und verwöhnte alle, die sich nach dem Konzert am Pavillon in den Vilsauen niederließen.

Bürgermeister Hans-Martin Schertl übergab voll des Lobes der Liederkranz-Vorsitzenden einen finanziellen Zuschuss. Rosi Hasenstab freute sich über das Interesse am Chorgesang.

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