08.08.2017 - 19:20 Uhr
VilseckOberpfalz

Musikverein Vilseck feiert sein Jubiläum mit dem Brunnenfest Nicht alle Tage zu hören

Wer sonst als der Musikverein Vilseck versteht es immer wieder, unvergessliche Feste zu feiern? Nach dem Sternmarsch-Auftakt setzte er sein Jubiläumswochenende mit einem großen Festzug fort. Das Brunnenfest bot dazu den geeigneten Rahmen.

von Rosi HasenstabProfil

Schon nach dem Bieranstich hat sich die völkerverbindende Wirkung der Musik gezeigt: Die Pressather Musikanten heizten den Gästen aus nah und fern bis in die Mitternachtsstunde tüchtig ein.

"Wenn Musik die Nahrung der Liebe ist, so spielt fort." Mit diesem Zitat von Shakespeare begrüßte am Sonntagmorgen Musikvereinsvorsitzender Robert Prechtl die zahlreichen Besucher auf dem Marktplatz. Stadtpfarrer Johannes Kiefmann zelebrierte den Festgottesdienst, den die Jubelkapelle unter Leitung von Manfred Wolf feierlich umrahmte. Zum Frühschoppen unterhielt die befreundete Musikkapelle aus dem französischen Diemeringen.

Rang und Namen

Wer in Sachen Blasmusik in der Umgebung Rang und Namen hat, war beim Fest in Vilseck dabei. So bewegte sich am Nachmittag ein großer Festzug mit elf Blaskapellen durch die Innenstadt. In der Breiten Gasse vereinten sich die 400 Musiker zu einem beeindruckenden Gemeinschaftschor. Unter Leitung von Ehrendirigent Hermann Hänsch intonierten sie die Hymne "Musica Festiva", die allen Zuhörern unter die Haut ging. Beim Marsch "In Harmonie vereint" schwang Bezirksdirigent Gerhard Böller den Taktstock. Als die Aktiven schließlich ihre Instrumente zum Musikantengruß in die Luft streckten, brandete großer Jubel des Publikums auf.

Zünftige Stimmung

Bürgermeister Hans-Martin Schertl und Landrat Richard Reisinger gratulierten dem Musikverein zu seinem 50. Geburtstag, bevor der Bezirksvorsitzende und Vizepräsident des Nordbayerischen Musikbundes, Gerhard Engel, die Ehrenplakette am weiß-blauen-Bande überreichte. Höhepunkte des Gemeinschaftschores waren unter der Führung des Bezirksdirigenten Anton Lottner die Bayernhymne und das Lied der Deutschen, in welche die Besucher kräftig einstimmten.

Auf dem Marktplatz löste sich der Zug im Brunnenfestbetrieb auf. Der Musikverein Freudenberg übernahm die Bühne und sorgte für zünftige Stimmung. Ein engagiertes Organisations- und Helferteam kümmerte sich um das leibliche Wohl der Gäste. Mit der Neukirchner Blasmusik ging es in den Abendstunden unterhaltsam weiter. "So etwas bekommt man nicht alle Tage zu sehen und zu hören", waren sich die Ehrenmitglieder Hermann Geier, Karl Pröls und Reinhold Kragl einig, die ihren Musikverein in guten Händen wissen.Ein langer Festzug bewegte sich durch Vilsecks Straßen (Bild oben). Nach dem Bieranstich stieß man auf ein gemütliches Brunnenfest an (unten).

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