17.08.2017 - 14:40 Uhr
VilseckOberpfalz

Zu Mariä Himmelfahrt Konzert in Kirche St. Georg in Schlicht Eindrucksvolles Loblied auf Maria

Zwei junge Kirchenmusiker huldigten der Gottesmutter bei einem eindrucksvollen Konzert am späten Nachmittag von Mariä Himmelfahrt in der Kirche St. Georg in Schlicht.

Ein beeindruckendes geistliches Konzert gaben Bassbariton Raphael Ernst (links) und Lars Amann an der Orgel in der Pfarrkirche in Schlicht. Bild: ct
von Autor CTProfil

Schlicht. Bassbariton Raphael Ernst, ein 24-jähriger Musik- und Lehramtsstudent aus Neustadt/WN, und Organist Lars Amann (19) aus Windischeschenbach, Student der Konzertmusik, überzeugten durch ihre Solovorträge ebenso wie durch sehr gut abgestimmtes und harmonisches Zusammenspiel.

Unter dem Motto "Lob dir, Maria" brachte Raphael Ernst Marienlieder wie "Hell leuchet ein Sternlein am Himmelszelt" und "Gebet zu Maria" des Komponisten Franz Xaver Engelhart zu Gehör. Auch sang er romantische Ave Mariae von Anton Bruckner und César Franck und die bekannte Vertonung des Ave Maria von Franz Schubert. Beeindruckend war vor allem das hingebungsvoll interpretierte "Nachtgebet" von Josef Gabriel Rheinberger. Insgesamt überzeugte der sichere Vortrag des jungen Baritons, der nicht nur stets einfühlsam wirkte, sondern auch zwischen sanften und kräftigen Tönen souverän variierte.

War die Begleitung durch Lars Amann an der Orgel allein schon hörenswert, so gefielen erst recht seine Solovorträge wie "Toccata in D" von Johann Sebastian Bach und vor allem seine im französisch-impressionistischen Stil vorgetragenen Improvisationen zu "Ave Maris Stella", die er in Intro, Scherzo, Tierce en Taille und schließlich ein furioses Finale unterteilte.

Der Organist, ausgebildet von international bekannten Professoren, bestach durch ein sehr facettenreiches Spiel und die perfekte Beherrschung sowohl von leisen und gefühlvollen Melodien als auch von imposanten, mächtigen und rasanten Passagen.

Nicht nur Pfarrvikar Hruday Madanu, der die Künstler zu Beginn vorgestellt hatte, war sehr angetan, auch die Besucher zeigten dies durch begeisterten Beifall. Die jungen Künstler dankten ihrerseits und setzten noch ein Ausrufezeichen mit dem "Ave Maria" von Charles Gounod als Zugabe unter ein Konzertereignis, das mehr als die rund 50 Besucher verdient gehabt hätte, die trotz Frohnbergfest, Reisacher Dorffest und einer irreführenden Zeitangabe im Pfarrbrief gekommen waren. Der Spendenerlös des Konzerts soll der Restaurierung der Orgel auf dem Kreuzberg zugutekommen.

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