06.09.2014 - 00:00 Uhr
VilseckOberpfalz

FV Vilseck geht mit wiederentdeckten Tugenden in das Duell der Bezirksligameister gegen SC ... Leidensgenossen in der Landesliga

von Autor MCProfil

Nach Fortuna kreuzt der FV Vilseck am Sonntag, 7. September, um 15 Uhr mit dem zweiten Regensburger Landesliga-Vertreter die Klingen. Der Sportclub, Meister der Bezirksliga Süd, stieg zusammen mit dem FV in die Landesliga Mitte auf.

Ähnlich wie der Heimmannschaft geht es auch den Gästen: Die liegen zwar mit einem Punkt mehr einen Platz (16) vor den Vilseckern in der Tabelle, mussten aber bisher genauso erkennen, dass in der Landesliga ein rauerer Wind weht. Vor allem in den letzten drei Partien wurde der Diermeier-Truppe kräftig eingeschenkt: 1:7 gegen Ruhmannsfelden, 0:4 gegen Burglengenfeld und 2:6 gegen Mitterteich. 13 dieser 17 Gegentore kassierten die Regensburger zu Hause. Nach der Niederlage gegen Mitterteich jammerte Trainer Reinhard Diermeier, dass sein Kader zu dünn sei, nachdem er vier Leute ersetzen musste. Dass aber der SC Fußballspielen kann, bewies er beim 4:2-Heimsieg gegen den TSV Waldkirchen und beim 1:1-Unentschieden gegen den Tabellenzweiten FC Tegernheim. Einen Punkt gab es auch gegen Hutthurm.

Der FV und der SC trafen zuletzt im Mai diesen Jahres im Finale um die Oberpfalzmeisterschaft aufeinander. Nach 90 Minuten und ausgeglichenem Spiel stand es 1:1 und Vilseck holte sich im Elfmeterschießen den Titel. Die Kratzer-Elf, die nach dem Remis beim SV Fortuna wieder etwas mehr Selbstvertrauen haben dürfte, bewies in Regensburg, dass sie mit der entsprechenden kämpferischen Einstellung und dem äußerst wichtigen Miteinander auch gegen stärkere Teams bestehen kann. Dies waren eigentlich immer die Vilsecker Tugenden, die zwischendurch abhanden gekommen waren.

Im Fortuna-Spiel aber opferte sich jeder für den anderen und Fehler wurden ohne großes Palaver oder negative Gesten ausgebügelt. So zog einer den anderen hoch beziehungsweise mit, woran der Gegner verzweifelte. Unter dem Strich holte Vilseck überaus verdient einen Punkt, der auch von Regensburger Seite sportlich fair anerkannt wurde. Dabei waren die Vilsecker Fans vor der Begegnung äußerst pessimistisch im Hinblick auf die vielen Ausfälle. Doch Trainer Martin Kratzer unterband schnell die Negativstimmung: "Wir haben genügend Spieler, denen ich mein Vertrauen schenken kann - und diese werden es auch zurückzahlen." Er behielt Recht.

Auch gegen den Sportclub wird die Personalsituation nicht anders aussehen. In welcher Formation die Mannschaft dann antritt, entscheidet sich erst nach dem Abschlusstraining.

FV Vilseck: Stephan Pröls/Sebastian Kurz, Behmer, Troche, Daniel Dietrich, Christoph Dietrich, Reiser, Mayerhofer, Jank, Kratzer, Greger, Weih, Tobias Stubenvoll, Kredler, Scholz (?).

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