FV Vilseck mit Personalsorgen vor Doppeleinsatz
Kein Grund zum Jammern

Lokales
Vilseck
26.04.2013
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Der FV Vilseck tritt heute um 18.30 Uhr beim SV Schwarzhofen an. Die Elf von der Schwarzach belegt zwar den vorletzten Tabellenplatz der Fußball-Bezirksliga Nord, doch drei Siege und ein Unentschieden aus den letzten fünf Spielen sprechen dafür, dass sich die Mannschaft von Trainer Adi Götz noch nicht aufgegeben hat.

Ein Wermutstropfen war allerdings die Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen den SV Kulmain, wodurch die Schwarzachtalkicker weiterhin auf der Stelle treten. Diese Punkte wollen sie auf Fälle nun im Nachholspiel gegen Vilseck holen und wie schwer sich die Elf von FV-Spielertrainer Martin Kratzer im Hinspiel tat, ist noch in guter Erinnerung. Die Aufgabe erschwert sich noch mehr, da bei den Vilseckern der Rot-gesperrte Torjäger Stefan Liermann fehlt und dadurch die Personalprobleme bei den Gästen noch größer werden.

Gegen Hahnbach fehlten zu den Verletzten Dominik Stubenvoll und Tobias Graßler auch Martin Kratzer und Lukas Wolfsteiner. Gegen Plößberg waren dann Christoph Dietrich und Patrick Schinner nicht mit von der Partie. So wurden ohne jegliches Aufbautraining die Rekonvaleszenten Tobias Stubenvoll und Daniel Dietrich ins kalte Wasser geworfen. Wer nun diesmal zur Verfügung steht, entscheidet sich kurzfristig. Am Sonntag um 15 Uhr müssen die Vilsecker dann beim Tabellenführer in Ettmannsdorf antreten. Diese Aufgabe ist die heikelste der gesamten Saison, denn bereits im Hinspiel bekam das Kratzer-Team die Stärke des Spitzenreiters zu spüren. Zwar konnten die Vilsecker die Begegnung offen gestalten, doch waren die Mannen von Trainer Heiner Zilch eiskalt im Ausnutzen der Torchancen, so dass die FV-Spieler zwar unter Wert geschlagen wurden, aber dennoch deutlich mit 0:3 den Kürzeren zogen.
Daraus sollten die Vilsecker die Lehren gezogen haben und kontrolliert aus einer starken Defensive dagegenhalten, um nicht wieder dem Gegner ins offene Messer zu laufen. So streicht der Trainer auch klar heraus, dass erst die Aufgabe gegen den SV Schwarzhofen erledigt werden muss und je nach Ausgang die Marschroute gegen Ettmannsdorf festgelegt wird. Trotz der Personalmisere gibt es für ihn kein Jammern, denn die Spieler, die auflaufen, sind für ihn erste Wahl und diesen Leuten schenkt er auch sein Vertrauen. "Wir haben in dieser Saison schon oft kräftig durchmischen müssen und haben immer ansprechende Leistungen gezeigt. Warum soll es diesmal anders sein?", so Kratzer.
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