Planungen für Straßenführung bei Axtheid-Berg im Vilsecker Stadtrat vorgestellt
Kreisverkehr statt Kreuzung

Lokales
Vilseck
22.04.2013
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Die Planung zum Umbau der Kreuzung bei Axtheid-Berg zu einem Kreisverkehr stellte Bauoberrat Stefan Noll vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach bei der Stadtratssitzung vor. Bürgermeister Hans-Martin Schertl bezeichnete die Kreuzung als sehr unfallträchtig. Leider habe es schon einige Todesopfer gegeben.

Betroffen sind die Staatsstraße 2166, die Kreisstraße AS 5 und die Gemeindeverbindungsstraße nach Frauenbrunn, weshalb ein fünfarmiger Kreisel entstehen soll. Der Gehweg von Vilseck nach Axtheid-Berg werde um den Kreisverkehr herumgeführt.

Den Durchmesser des Kreisverkehrstellers gab Noll mit 16 Meter an. Die Kosten tragen seinen Worten nach der Landkreis (63 Prozent) und der Freistaat Bayern (37 Prozent). Eventuell notwendig werdende Leitungsanpassungen hätten die jeweiligen Träger wie Eon, Telekom oder die Stadt Vilseck für Wasserleitung und Kanal zu übernehmen. Auch die Kosten für die Gehwegverlegung bleiben bei der Stadt, so Noll. Das Wasserwirtschaftsamt verlange, dass das Oberflächenwasser einem Regenrückhaltebecken zugeführt wird. Baubeginn soll je nach Finanzlage bereits 2014, auf jeden Fall aber 2015 sein. Auf Nachfrage von Stadtrat Markus Graf erklärte Noll, dass nach Berechnungen der Lärmpegel nach dem Umbau geringer sein werde. Lärmschutzmaßnahmen seien deshalb nicht vorgesehen. Versucht werden soll, dass durch Gestaltung und Lage der Fußgängerüberwege keine privaten Grundstücke in Anspruch genommen werden müssen.
Stadtrat Josef Götz wies auf die "hässliche Ortseinfahrt" vor der neuen Bahnbrücke hin. Das vom Staatlichen Bauamt nach dem Straßenausbau angelegte Straßenbegleitgrün entspreche in keiner Weise den Angaben im Ausbauplan. Die groß angelegten Schotterflächen seien so nicht vorgesehen gewesen. In der gesamten Oberpfalz finde sich keine solche hässliche Straßenrandgestaltung. Götz schlug vor, die Böschungen zu begrünen, zur Abstützung eventuell Bodendecker zu pflanzen und im oberen Bereich Büsche. Ob die Gestaltung schön oder hässlich sei, ist Ansichtssache, entgegnete Noll. Das Staatliche Bauamt werde auf jeden Fall kein Geld mehr für eine Umgestaltung ausgeben.
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