Schwester Jubilata zeigt Fußreflexzonenmassage
Wo's wehtut: drücken!

Schwester Jubilata erläuterte ihre Kenntnisse über die Fußreflexzonenmassage beim Frauenbund Vilseck an einer an Nackenproblemen leidenden Teilnehmerin. Bild: rha
Lokales
Vilseck
29.04.2013
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Schmerzensschreie hallten durch die Turnhalle des Kindergartens St. Josef, als Schwester Jubilata vom Kloster Strahlfeld bei ihrem Vortrag über Fußreflexe an einigen Teilnehmerinnen Hand anlegte. "Wo tut's weh?", lautete ihre Frage, um den richtigen Nerv zu treffen.

Seit mehr als 30 Jahren befasst sich Schwester Jubilata, die 38 Jahre lang in Afrika wirkte, bereits mit dem Thema Fußreflexzonen. Deren Massage basiert auf der Annahme, dass bestimmte Stellen am Fuß die Organe und das Skelett des menschlichen Körpers widerspiegeln. Wenn gezielt Druck auf diese bestimmten Punkte ausgeübt wird, hat dies positive Auswirkungen auf die entsprechenden Stellen im Körper. Die Behandlung lindert Schmerzen, regt die Durchblutung an, löst Muskelverspannungen und aktiviert die Selbstheilungskräfte.

Wie diese Fußreflexe gefunden und behandelt werden, erklärte und demonstrierte die Missions-Dominikanerin aus Roding an verschiedenen Frauen, die zum Beispiel über Migräne, Nackenschmerzen, Ischias, Knie- oder Schulterprobleme klagten. Über die Wirkung war die Teilnehmerinnen mehr als erstaunt.

Paarweise saßen die Gäste beieinander und versuchten an ihrem Gegenüber, die erlernten Fähigkeiten sofort anzuwenden. Dabei könne man nichts falsch machen, meinte Schwester Jubilata. Man solle sich immer an dem Merksatz orientieren: "Dort, wo es wehtut: drücken!"
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