Staatliches Bauamt errichtet neuen Funkmast nahe Altmannsberg
300 Meter weg vom Ort

Der alte Sendemast in Altmannsberg kann aus statischen Gründen die Sendeanlagen für den Behördenfunk nicht mehr aufnehmen. Deshalb muss ein weiterer Sendemast außerhalb der Ortschaft errichtet werden. Bild: zip
Lokales
Vilseck
26.04.2013
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Dem Vilsecker Stadtrat lag in seiner Sitzung ein Antrag des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach für Neubau eines Masts für den digitalen Behördenfunk in der Nähe der Ortschaft Altmannsberg vor. Das Gremium erteilte das gemeindliche Einvernehmen und die nachbarrechtliche Zustimmung.

Die Einführung des Digitalfunks für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, kurz BOS genannt, wird bereits seit einigen Jahren diskutiert. Langsam gehen laut Schertl nun die Planungen voran, in deren Zuge eine entsprechende Netzstruktur aufgebaut werden soll. Dazu ist es erforderlich, im Bereich der Ortschaft Altmannsberg einen neuen Mast zu bauen. Im Herbst und im Winter fanden bereits zwei Ortstermine statt, bei denen der Standort den neuen Masts festgelegt wurde.

Nachdem der bestehende Sendemast aus statischen Gründen nicht mehr in der Lage ist, die Digitalfunkeinrichtungen aufzunehmen, hatte es der Bürgermeister für sinnvoll gehalten, einen neuen Mast direkt neben den vorhandenen Technikcontainer zu bauen und den alten Mast dann zu entfernen. So wäre im Bereich Altmannsberg weiterhin nur ein Mast gestanden. Diesen Vorschlag hatte die Betreiberfirma aber nicht akzeptiert: Der neue Mast müsse in rund 300 Metern Entfernung zu Altmannsberg aufgestellt werden. Nach Auskunft der Bauverwaltung handelt es sich hierbei um ein bevorrechtigtes Bauvorhaben im Außenbereich, das nur verhindert werden könnte, wenn öffentliches Interesse dagegen sprechen würde. Der Stadtrat genehmigte den vorgelegten Bauantrag.
Das Anwesen Schlichter Straße 8, das früher im Besitz der Stadt war, hat den Eigentümer gewechselt. Die neue Besitzerin beantragte nun für die geplante Sanierung des Anwesens Fördermittel aus dem kommunalen Förderprogramm der Stadt Vilseck. Eine Förderung beträgt grundsätzlich 30 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, höchstens jedoch 25 000 Euro, sofern alle Kriterien des Förderkataloges erfüllt sind. Dies prüft als städtebaulicher Berater das Planungsbüro Meyer-Schwab-Heckelsmüller.

Der Stadtrat erklärte seine grundsätzliche Bereitschaft, die Sanierung dieses Gebäudes aus dem kommunalen Förderprogramm der Stadt Vilseck zu bezuschussen.
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