12.04.2018 - 20:00 Uhr
VilseckOberpfalz

JU-Vorsitzender Jonas Dittrich geht in der Jahreshauptversammlung mit der CDU ins Gericht "Wahlschlaf" statt Wahlkampf

"Wir müssen mit vollem Herzen kämpfen, dass es ein möglichst starkes CSU-Ergebnis bei der Landtagswahl gibt. Markus Söder ist mit seiner Agenda genau der richtige Mann, der Bayern auf dem Erfolgsweg halten kann", meinte Jonas Dittrich, Vorsitzender der Jungen Union (JU) Vilseck in der Jahreshauptversammlung.

von Externer BeitragProfil

Er ging auf diverse Veranstaltungen ein, wie den bayerisch-politischen Abend oder die Fahrt zum Gäubodenfest. Insgesamt kann man, so Dittrich, von einem guten und aktiven Jahr sprechen.

Deutliche Worte fand der Vorsitzende für den Wahlkampfstil der CDU zur Bundestagswahl. Nachdem Rot/Rot/Grün sämtliche Landtagswahlen verloren hatten, habe er sich von der Union mehr Engagement gewünscht, so Dittrich. Insgesamt wäre es kein Wahlkampf, sondern ein "Wahlschlaf" gewesen, wie er in einer Pressemitteilung zitierte.

Kommunalpolitisch forderte Dittrich die endgültige Einführung des Programms "Jung kauft Alt" gegen den Häuser-Leerstand. Der CSU-Ortsvorsitzende von Schlicht, Peter Lehner, freute sich, dass sich in Vilseck derart viele Jugendliche in der JU engagierten und gab der JU Bestnoten. "Junge Sterne gibt es nicht nur in der Autobranche, sondern auch bei der JU Vilseck", so Lehner. Der Stadtrat ging auch auf die Kommunalpolitik ein. In Vilseck werde heuer ein Rekordhaushalt mit hohen Ausgaben aufgestellt, weil Großmaßnahmen wie die Anbindung des Baugebiets Am Weidenstock zu bezahlen seien.

Lehner kritisierte den Politikstil der beiden Freien-Wähler-Fraktionen in der Stadt. Als Beispiel nannte er: "Unser Projekt ,Jung kauft Alt' schafft es seit Januar 2016 nicht aus der Schublade des Bürgermeisters hinaus. Das Problem ist, es ist ein CSU-Antrag - und damit können die Freien Wähler nicht umgehen."

Landtagsabgeordneter CSU-Kreisvorsitzender Harald Schwartz lobte die professionelle Arbeit des JU Ortsverbandes. Für die anstehenden Wahlen unterstrich er: "Die Junge Union hat mit Henner Wasmuth einen exzellenten Kandidaten auf der Bezirkstagsliste." Insgesamt zeigte sich Schwartz optimistisch: "Mit Ministerpräsident Markus Söder als Spitzenkandidat, Thomas Bärthlein als Listenkandidat für den Stimmkreis und einer aktiven Basis haben wir alle Chancen, mit einem couragierten Wahlkampf die absolute Mehrheit zu verteidigen."

Schwartz betonte, dass Bayern in vielen Feldern unter anderem deshalb Spitzenreiter sei, weil die CSU den Freistaat durch eine kluge Politik aktiv vorangebracht habe. Schwartz kritisierte dagegen den Aktionismus der Freien Wähler bezüglich ihrer Unterschriftensammlungen.

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