Stadtratssitzung Vilseck
Neue Spielgeräte

Politik
Vilseck
02.07.2017
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Kommandant bestelltZügig gehen sie voran, die Arbeiten am neuen Bauhof. Dies teilte Vilsecks Bürgermeister Hans-Martin Schertl bei der Stadtratssitzung mit. Derzeit werde der Einbau einer Bodenplatte vorbereitet, vorher waren großflächige Erdaushubarbeiten notwendig. Damit es zügig weitergeht, wurde jetzt die Industriefußbodenheizung ausgeschrieben. Die Firma Josef Luber aus Adlholz bekam mit 25 924,55 Euro netto den Zuschlag.

Nur eine Formalie war die Bestätigung des neuen Kommandanten der Ebersbacher Feuerwehr. Bekanntlich ist vor geraumer Zeit der bisherige Kommandant Norbert Reuschl zurückgetreten beziehungsweise hat sein Amt zur Verfügung gestellt. Bei der Neuwahl erhielt Wolfgang Rösch jun. das Vertrauen der Feuerwehrleute in Ebersbach. Offiziell bestätigte nun der Stadtrat den neuen Kommandanten. (e)

Die Dorfgemeinschaft Ebersbach hat im vergangenen Jahr beantragt, den Spielplatz in der Ortsmitte aufzuwerten. Der Bauausschuss besichtigte das Areal - und sprach sich für eine Neuanschaffung einer Spielelandschaft aus.

Diese Empfehlung nahm nun der Stadtrat an und signalisierte eine entsprechende Zusage. Die dazu nötigen Mittel von rund 30 000 Euro sind im Haushalt enthalten, hieß es bei der Sitzung. Die Stadt habe mittlerweile ein Angebot vom ortsansässigen Händler Heiner Zinnbauer von der Firma Playteam eingeholt. Die Kosten für die gewünschten, mit der Dorfgemeinschaft Ebersbach vorher besprochenen Spielgeräte liegen inklusive Aufbau bei brutto 26 448,94 Euro. Auch heuer werden im gesamten Stadtgebiet von Vilseck Gehwege, Randstreifen und Straßen erneuert. Den Auftrag erhielt laut Bürgermeister Hans-Martin Schertl die Firma Hans Braun aus Weiden zur Angebotssumme von 102 959,81 Euro. Sechs von acht Firmen hatten ein Angebot abgegeben.

Gesprochen wurde bei der Stadtratssitzung auch über den Ausbau des Dorfplatzes Altmannsberg. Nach längeren Planungen gibt es grünes Licht für die Maßnahme. Eine Bezuschussung über das Amt für Ländliche Entwicklung sei zu erwarten, hieß es. Die gesamte Oberfläche des Dorfplatzes werde saniert. Zudem sei es Bordsteine und Einfassungen zu erneuern oder neu zu setzen.

Der Ausbau der Oberfläche war laut Hans-Martin Schertl im Jahr 2013 auf rund 100 000 Euro geschätzt worden. Die zusätzlichen Bordsteinarbeiten und gestiegene Baukosten hätten die Ausgaben erhöht. Günstigster Bieter bei der Ausschreibung war die Firma Pichl aus Freudenberg mit einer Angebotssumme von brutto 147 747,21 Euro. Der Zuschuss vom Amt für Ländliche Entwicklung werde sich voraussichtlich auf 48 000 Euro belaufen, hieß es bei der Sitzung.

In der Schule in Schlicht findet seit zwei Jahren kein Unterricht mehr statt. Die Räume der ehemaligen Einrichtung werden nun vorübergehend vom städtischen Bauhof und künftig ausschließlich von Vereinen benutzt. Hierfür wurde eine notwendige Nutzungsänderung beim Landratsamt beantragt, zur brandschutztechnischen Ertüchtigung sind verschiedene Baumeisterarbeiten notwendig, damit die künftige Nutzung im genehmigten Rahmen erfolgen kann. Die Arbeiten wurden an die Firma Josef Götz aus Vilseck zum Preis von 84 000 Euro vergeben.
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