18.04.2016 - 02:10 Uhr
VilseckSport

Fußball Hagerer zweimal zur Stelle

Sorghof. Das waren "Big Points" für den Fußball-Bezirksligisten SV Sorghof, der mit einem schwer erkämpften 2:1-Sieg beim Favoritenschreck SpVgg Vohenstrauß einen großen Schritt in Richtung Relegationsplatz machte. Die Baierlein-Elf zeigte eine starke Teamleistung und nahm verdientermaßen die Punkte mit nach Sorghof.

Udo Hagerer. Bild: Ziegler
von Autor ERProfil

Der SV Sorghof knüpfte an die solide Vorstellung des 1:1-Unentschiedens in Ensdorf an. Die Rot-Weißen standen kompakt in der von Thomas Götzl hervorragend organisierten Defensive. Nach vorne lief viel über Andreas Weihermüller, dem Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld. Vorne besaß wieder einmal Udo Hagerer in zwei entscheidenden Situationen den Torriecher und erhöhte damit sein Torkonto auf 30 Treffer. Der SV Sorghof ging durch Hagerer früh in Führung (14.), nachdem SpVgg-Torhüter Daniel Kederer zunächst noch spektakulär gegen den durchgebrochenen Benedikt Ertl klären konnte, ehe dann Hagerer die folgende Hereingabe direkt ins Tor verlängerte. Nach dem Wiederanpfiff und einem starken Regenguss kamen die Hausherren besser ins Spiel und drängten auf den Ausgleich. Thomas Götzl blockte in letzter Sekunde den Schuss von Stefan Karl (57.). Das 1:1 fiel, nachdem Neidhardt für Fabian Ertl auflegte, der im ersten Versuch scheiterte, aber Marcel Pfab aus spitzem Winkel den Ball noch im Tor unterbrachte (60.).

Doch der SV Sorghof ließ sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen. Der eingewechselte Johannes Regler sorgte für eine Belebung des Angriffspiels am rechten Flügel. Bitter war Reglers Ausscheiden kurz vor Schluss nach erneuter Oberschenkel-Verletzung. Das Siegtor durch Udo Hagerer fiel nach einer von Benedikt Ertl eingefädelten Torchance mit einem Querschläger im Fünfmeterraum, den Hagerer nur noch einnicken musste (75.).

In der Schlussphase ließen die "Indianer" nichts mehr anbrennen. Die einzig brenzlige Situation klärte Weihermüller (89.). Benedikt Ertl wäre zuvor fast noch das 1:3 nach feiner Einzelleistung geglückt (85.). Aus unerfindlichen Gründen ließ der Unparteiische fünf Minuten nachspielen, doch am Ende stand das 1:2 auf der elektronischen Anzeigetafel.

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