Jahresabschlussfeier des 1. FC Schlicht
Zukunftsfähiger Familienverein

Mit Vereinsehrenzeichen wurden Ehrenamtliche des 1. FC Schlicht bedacht (vorn, von links): Karl Eckert, Karl Heinz Grollmisch und Helmut Lippert. Ihnen gratulierten (hinten, von links) der technische Leiter Ewald Vater und Vorsitzender Stefan Weiß. Bild: ct
Sport
Vilseck
22.12.2016
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Geprägt von Zufriedenheit mit einem harmonischen und von sportlichen Erfolgen geprägten Jahr verlief die sehr gut besuchte Jahresabschlussfeier des 1. FC Schlicht.

Schlicht. Bei der Zusammenkunft im Vereinslokal Roter Hahn sah Vorsitzender Stefan Weiß einen weiteren Fortschritt hin zu einem zukunftsfähigen Familienverein. Sein Dank galt allen Übungsleitern, Trainern und Betreuern, aber auch den Aktiven für ihren Einsatz. Stolz zeigte er sich darauf, dass neun Mitglieder vom Kreisehrenamtsbeauftragten Karl Bauer für ihr Engagement ausgezeichnet wurden.

Dem wollte der Verein nicht nachstehen und deren langjährige Arbeit würdigen. So erhielt Helmut Lippert, seit zehn Jahren unermüdlicher Platzwart und mehr auf dem Sportplatz unterwegs als zu Hause, das Vereinsehrenzeichen in Bronze dafür, dass vor allem durch seine Arbeit sich die Sportanlagen des FCS immer in einem Topzustand befinden.

Die gleiche Auszeichnung in Silber wurde Karl Eckert zuteil, Gründungsmitglied, seit 1987 Platzkassier, seit 1997 ebenso Platzwart und seit 2010 Ehrenmitglied. Für ihn war es bereits die dritte Auszeichnung im Jahr 2016, nachdem er im Sommer für 30-jähriges ehrenamtliches Engagement mit der Ehrenmedaille in Silber vom BFV geehrt und im November am Tag des Ehrenamtes des BFV-Bezirks Oberpfalz durch den DFB eine Sonderehrung erfahren hatte.

Schließlich erhielt das Vereinsehrenzeichen in Silber Karl Heinz Grollmisch, dessen ehrenamtliche Verdienste um den 1. FC Schlicht vor allem in der erfolgreichen Jugendarbeit liegen. Von 1987 bis 2015 für verschiedene Mannschaften Trainer und Betreuer und von 1995 bis 2007 Jugendleiter der gesamten Abteilung ist sein Name nicht nur mit vielen Erfolgen auf Kreis- und Bezirksebene und beachtlichen Fußballerkarrieren, sondern vor allem mit großen und perfekt organisierten Jugendturnieren verbunden. In Anerkennung dieser Verdienste hatte er bereits 2012 die höchstmögliche Ehrung des BFV erhalten, die Verbandsehrenmedaille in Gold. Als "Finanzminister" des Vereins sorgte er lange Zeit für solides Wirtschaften beim FCS, und nicht zuletzt vertrat er seinen Verein auch als Schiedsrichter. Im Sommer wurde er von der Schiedsrichtergruppe Amberg für 50 Jahre Schiedsrichter-, aber auch Lehrwart- und Beobachtertätigkeit ausgezeichnet.

Das Vereinsehrenzeichen in Gold sollte dem Ehrenvorsitzenden Michael Gradl verliehen werden, der aber aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Feier teilnehmen konnte, so dass es ihm bei passender Gelegenheit nachgereicht wird. Mit einem Essen sowie der Übergabe von Geschenken an Trainer und Betreuer fand die Feier ihre Fortsetzung.
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