SV Sorghof erwartet Vohenstrauß
Heimstärke entscheidet

Trainer Hans-Jürgen Plößl vom SV Sorghof lobte seine Mannschaft nach dem 2:1-Sieg in Wernberg. Bild: brü
Sport
Vilseck
29.03.2018
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Nach den teils unerwarteten Resultaten des letzten Spieltages in der Bezirksliga Nord ist das Heimspiel des SV Sorghof am Ostermontag (Anstoß 15 Uhr) gegen die abstiegsbedrohte SpVgg Vohenstrauß erneut in die Kategorie "Sechs-Punkte-Spiel" einzuordnen.

Sorghof. Denn trotz des 2:1-Auswärtssieges hat sich an der Ausgangslage des SV Sorghof in der dicht gedrängten Tabelle der Bezirksliga Nord nichts geändert, da fast alle Teams aus dem unteren Tabellendrittel siegreich waren. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt weiterhin acht Punkte bei noch zehn ausstehenden Partien.

SV-Chefcoach Hans-Jürgen Plößl war nicht nur mit dem Ergebnis, sondern auch mit der Leistung und Einstellung seines dezimierten Teams in Wernberg rundum zufrieden: "Die Jungs haben das überragend gemacht und sogar noch einen 0:1-Rückstand wett gemacht."

Durch die 1:2-Heimniederlage gegen Mitkonkurrenten SV Kulmain hat sich die SpVgg Vohenstrauß selbst in Abstiegsnöte gebracht. Es war die vierte Niederlage in Folge. Das Team von Norbert Prediger braucht daher händeringend ein Erfolgserlebnis, um nicht weiter nach hinten abzurutschen. Schon im Hinspiel behielt Vohenstrauß mit 4:3 die Oberhand, wobei Sorghof dabei seine wohl bisher schlechteste Saisonleistung zeigte. Der SV Sorghof verdankt in erster Linie seiner bisher gezeigten Heimstärke, dass er im Soll liegt hinsichtlich des Saisonzieles "einstelliger Saisonplatz". Aus den bisherigen zehn Heimpartien holte die Plößl-Elf 21 seiner bisher erspielten 29 Zähler bei nur einer Niederlage.

Auf diese Heimstärke setzen die "Indianer" am Ostermontag auch gegen die SpVgg. Bei einem Heimdreier hätte Sorghof einen Riesenschritt in Richtung vorzeitige Sicherung des Klassenerhaltes vollzogen. Plößl schwört sein Team mit Verweis auf folgenden Aufgaben mit einigen englischen Wochen und mit Gegnern aus den vorderen Tabellenregionen auf einen Heimsieg ein. Zugleich warnt der SV-Trainer davor, die Aufgabe zu unterschätzen: "Wer denkt, dass es gegen Vohenstrauß zu Hause zum Selbstläufer wird, ist fehl am Platz. Hier muss wieder jeder der Jungs an seine Leistungsgrenze gehen, denn nur so können wir in unserer angespannten personellen Lage Spiele für uns entscheiden."
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