22.09.2017 - 15:54 Uhr
VilseckSport

SV Sorghof im Derby gegen FC Amberg II: Die Luft ist dünn

Der SV Sorghof will seinen Platz im Mittelfeld festigen, der FC Amberg II einen Schritt dorthin machen. Im Nachbarduell der Fußball-Bezirksliga Nord gilt am Sonntag, 24. September (15 Uhr), für beide: Verlieren verboten.

Nach dem Derby gegen Amberg ist vor dem Derby gegen Amberg: Der SV Sorghof (rechts Tobias Rudlof) erwartet den FC Amberg II. Bild: brü
von Autor ERProfil

Sorghof. Ein Drittel der Saison ist gespielt: Die Elf von SV-Trainer Hans-Jürgen Plößl könnte weitaus besser dastehen, hätte es nicht die unnötigen Niederlagen in Kulmain und Vohenstrauß gegeben. Mit den bisher erreichten 13 Zählern (drei Siege, vier Remis, drei Niederlagen) darf man aber auch nicht unzufrieden sein, allerdings beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz lediglich drei Punkte. Mit dem Auftritt seiner "Rumpfelf" beim 0:0 gegen Inter Bergsteig war Plößl jedenfalls sehr zufrieden. "Das notwendige Quäntchen Glück haben wir uns durch einen leidenschaftlichen Auftritt erarbeitet", sagt der Trainer, der sich von seiner Elf aber etwas mehr Entschlossenheit und Konsequenz beim Abschluss der Konterchancen gewünscht hätte.

Die Bayernliga-Reserve des FC Amberg konnte bisher die Erwartungen nicht erfüllen und rangiert auf einem Abstiegsplatz. Doch der 3:2-Heimsieg zuletzt gegen Kulmain lässt wieder Hoffnung aufkeimen. SV-Coach Hans-Jürgen Plößl spricht deshalb von einer schweren Aufgabe, die auf seine Truppe zukommt: "Die technisch gute Mannschaft mit vielen jungen Spielern zahlte bis jetzt viel Lehrgeld, was aber nichts über die Qualität der Truppe aussagt. Es wäre ein fataler Fehler, die FC-Youngsters zu unterschätzen." Der SV-Trainer erwartet von seinen Mannen, dass sie "körperlich robust auftreten und den FC Amberg II nicht ins Spiel kommen lassen". Da die Luft nach unten in der Tabelle dünn ist, kämen die drei Punkte sehr gelegen. Allerdings muss Plößl auf einige Akteure wegen Urlaub oder Verletzung verzichten. Lediglich Johannes Regler kehrt in den Kader zurück.

Ambergs Trainer Manfred Melchner ist durchaus optimistisch: "Wir fahren mit Selbstvertrauen nach Sorghof und möchten dort etwas mitnehmen." Doch auch er hat Personalsorgen. Neben den Langzeitverletzten Mario Schmien und Jonas Neudert fällt Lukas Kaiser (Urlaub) aus, hinter den Einsätzen der angeschlagenen Banding Jawara, Florian Schaar und Sven Florek stehen noch Fragezeichen.

 

 

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