31.01.2017 - 20:00 Uhr
VilseckOberpfalz

Eisrettungsübung am Vilsecker Freizeitweiher: Brett, Stange, Schal können helfen

"Gefroren hat es heuer noch gar kein festes Eis. Das Büblein geht zum Weiher und spricht zu sich ganz leis: Ich will es einmal wagen, das Eis, es muss doch tragen, wer weiß?" Wer dieses alte Gedicht kennt, der ahnt, wie tragisch es enden kann, wenn ein Mensch ins Eis einbricht. Damit, wenn so etwas passiert, die Folgen nicht gar so drastisch sind, unternahmen Wasserwacht- und Feuerwehrleute eine gemeinsame Eisrettungsübung am Vilsecker Freizeitweiher.

Bei einer Eisrettung mit dem Aluboot, wie Wasserwacht und Feuerwehr sie hier auf dem Vilsecker Freizeitweiher demonstrierten, sind vier Helfer vonnöten. Bild: rha
von Rosi HasenstabProfil

Vorab gaben Wasserwacht-Ortsgruppenleiter Franz Kurz und Schnelleinsatzgruppenführer Florian Meiler theoretische Unterweisungen. Ruhe zu bewahren, sei leichter gesagt als getan, meinten sie. Wichtig sei, dass Unbeteiligte rasch einen Notruf absetzen. Um nicht selbst einzubrechen, sollten sich die Helfer flach auf das Eis legen und zur Unglücksstelle robben. Als Hilfsmittel können ein Schal, ein Brett oder eine Stange lebensrettend sein. Unter den Augen vieler Zuschauer demonstrierte die Wasserwacht eine Rettung sowohl mit dem Eisschlitten als auch mit dem Aluboot. Dabei galt es, eine lebensgroße Puppe aus dem Wasser zu holen. Feuerwehrleute aus Vilseck, Schlicht, Sigl und Sorghof übten, wie die Rettung mittels Leitern zu bewerkstelligen ist.

 

 

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