24.11.2016 - 02:00 Uhr
VilseckOberpfalz

Feuerwehr Sorghof zieht bei Kameradschaftsabend Bilanz Fünf Neue und ein Blechschaden

Das Resümee fiel positiv aus. Von einem erfolgreichen Vereinsjahr sprach die Feuerwehr Sorghof bei ihrem Kameradschaftsabend. Nach Inbetriebnahme der zwei neuen Fahrzeuge seien fünf Quereinsteiger dazugestoßen, so dass sich die Wehr sowohl technisch als auch personell sehr gut aufgestellt sieht.

Helmut Weiß (Mitte) ist seit 25 Jahren Kassier der Feuerwehr Sorghof. Beim Kameradschaftsabend ehrten ihn (von links): 2. Bürgermeister Thorsten Grädler, 2. Kassier Hubert Merkl, Gruppenführer Martin Stubenvoll und 2. Vorsitzender Manuel Plößner. Bild: er
von Autor ERProfil

Sorghof. Stellvertretender Vorsitzender Manuel Plößner zog eine rundum zufriedenstellende Bilanz bei dem Treffen im Schützenheim. Sowohl auf Vereinsebene als auch bei der aktiven Wehr habe sich viel getan. Diese gute Entwicklung spiegelte sich auch in den anerkennenden Worten von Kreisbrandmeister (KBM) Christof Strobl und 2. Bürgermeister Thorsten Grädler wider.

Ehrung für Kassier

"Mit zahlreichen gesellschaftlichen Veranstaltungen konnte der Feuerwehrverein maßgeblich zum Zusammenhalt in der Wehr und im Dorf beitragen", unterstrich Plößner. Faschingsball, Blaulichtparty, Kinderfasching, Johannisfeuer, dazu Teilnahme an Florianstag, Sorghofer Kirwa, Oktoberfest der Vereinsgemeinschaft und der Sorghofer Waldweihnacht zählte er an markanten Terminen auf. Eine besondere Ehrung wurde Helmut Weiß zuteil. Für 25-jährige Tätigkeit als Kassier erhielt er neben einer Dankurkunde einen Essensgutschein und ein Sparschwein.

KBM Christof Strobl sprach von einem wichtigen Jahr für die Sorghofer Wehr. Mit den beiden neuen Fahrzeugen sei sie optimal ausgerüstet. Strobl stellte fest: "Die Anschaffungen erfordern ein hohes Maß an Ausbildung seitens der Wehr." Der Kreisbrandmeister informierte über Änderungen bei der SMS-Alarmierung und bei den Nachalarmierungsfristen. Abschließend dankte er der Wehr für ihre stete Einsatzbereitschaft und der Stadt Vilseck für die Bereitstellung der Finanzmittel. Den Bericht der verhinderten Kommandanten trug stellvertretend Gruppenführer Martin Stubenvoll vor.

Im Februar konnte die Feuerwehr die Inbetriebnahme des neuen Löschfahrzeuges feiern. Kurz darauf wurde der ebenfalls neue Mannschaftstransportwagen bei einem Zwischenfall am Kreis-Kirwa-Warm-Up beschädigt. "Zum Glück gab es nur Blechschaden", meinte Stubenvoll. Als sehr positiv bewertete er die Gründung der Gemeindejugendwehr. Parallel hierzu würden derzeit neun Jugendliche auf den Wissenstest vorbereitet.

Die Bemühungen, auch Quereinsteiger für die Wehr zu gewinnen, seien von Erfolg gekrönt gewesen, sagte Stubenvoll. Philipp Wywiol, Philipp Holzmann, Maximilian Renner, Kubilay Kuscuoglu und Sebastian Woldert hätten inzwischen die zeitaufwendige Truppmannausbildung erfolgreich abgeschlossen. Lang war auch die Liste der Absolventen von Lehrgängen: Samuel Rauschert und Kubilay Kuscuoglu (Atemschutz), Alexander Irlbacher (Gruppenführer), Fabian Rauschert (Gerätewart), Samuel Rauschert (Sanitätskurs A und B) sowie Julian Götz, Philipp Wywiol und Kubilay Kuscuoglu (Maschinisten). Die Sorghofer Wehr sei sowohl technisch als auch personell sehr gut gerüstet, bilanzierte Stubenvoll.

Gute Zusammenarbeit

2. Bürgermeister Thorsten Grädler übergab im Namen der Stadt Vilseck einen Scheck. Sehr angetan zeigte er sich von der Einsatz- und Ausbildungsbereitschaft der Wehr. Besonders freue es ihn, dass die sieben Ortswehren in der Gemeinde eng zusammenarbeiten. Mit der Gründung der Gemeindejugendfeuerwehr sei ein richtungsweisender Schritt für die nahe Zukunft vollzogen worden. Seitens der Stadt habe man ein offenes Ohr für die Belange der Wehren, die allesamt gut aufgestellt seien.

Dann hieß es "Bingo". Spielleiter Helmut Schwindl passte genau auf, dass niemand schwindelte. Wer erwischt wurde, musste einen Obolus in die Vereinskasse abdrücken.

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