29.11.2017 - 16:36 Uhr
VilseckOberpfalz

Kameradschaftsabend der Feuerwehr Sorghof In jeder Hinsicht gut aufgestellt

Besondere Beachtung beim Kameradschaftsabend der Feuerwehr Sorghof findet die Jugendfeuerwehr Gemeinde Vilseck. Die zentrale und einheitliche Nachwuchsausbildung aller sieben Ortswehren trägt erste Früchte.

Geehrte Mitglieder, Vorstand und Ehrengäste beim Kameradschaftsabend der Feuerwehr Sorghof (hintere Reihe, von links): 2. Kommandant Alexander Jitschin, Luca Platzer, Daniel Ritz, Kommandant Emanuel Gonzales, Bürgermeister Hans-Martin Schertl, 2. Vorsitzender Manuel Plößner, Kubilay Kuscuoglu, Sascha Seider und Kreisbrandmeister Michael Iberer; sitzend (von links): Franz Bauer und Hans Wolf. Bild: er
von Autor ERProfil

Sorghof. Die Wehr zog bei dem Treffen eine rundum zufriedenstellende Jahresbilanz. Sie ist laut Kommandant Emanuel Gonzales personell und ausrüstungsmäßig gut aufgestellt. Die Fort- und Ausbildung nehme einen hohen Stellenwert ein. Das Aufgabenspektrum reiche von einer soliden Grundausbildung bis hin zur qualifizierten Fort- und Weiterbildung der Führungskräfte. In der Jugendausbildung fahre man zweigleisig. Die solide Grundlagenvermittlung bei der 2016 gegründeten Jugendfeuerwehr Gemeinde Vilseck werde in der eigenen Wehr ergänzt und abgerundet, sagte Gonzales.

Der stellvertretende Gemeindejugendwart Daniel Ritz gab bekannt, dass sich die Jugendfeuerwehr Gemeinde Vilseck mit Erfolg um den ostbayerischen Feuerwehrpreis beworben hat. Ein Platz unter den drei Besten und das damit verbundene Preisgeld in vierstelliger Höhe seien sicher. Die genaue Platzierung werde am Mittwoch, 13. Dezember, bei der Preisverleihung in Regensburg bekannt gegeben.

Beim Berufsfeuerwehrtag hatten sich sieben Nachwuchskräfte der bayerischen Jugendleistungsprüfung gestellt. Dank der gründlichen Vorbereitung durch die Ausbilder waren alle Aufgaben in Theorie und Praxis gemeistert worden. Von der Sorghofer Wehr erhielten Luca Platzer und Sascha Seider die Jugendspange ans Revers geheftet. Hilfeleistungen nach starken Unwettern, Rohrbrüchen oder Ölunfällen stechen in den Einsatzberichten des Kommandanten hervor. Die geplante Brandschutzübung aller Wehren in Sorghof musste wegen eines Trauerfalls verschoben werden.

Bürgermeister Hans-Martin Schertl dankte der Sorghofer Wehr für die geleistete Arbeit im ablaufenden Jahr, vor allem beim schadenträchtigen Unwetter am 8. August, als ein Orkan große Teile des Stadtgebiets verwüstet hatte. Hier habe sich die Schlagkraft aller Wehren gezeigt. Die Investitionen der Stadt in eine gute Feuerwehr-Ausrüstung sei gut angelegtes Geld, schloss Schertl und übergab einen Scheck an 2. Vorsitzenden Manuel Plößner. Kreisbrandmeister Michael Iberer dankte Bürgermeister und Stadtrat für die Bereitstellung der Gelder zur Fahrzeugbeschaffung und Ausrüstung der Wehren. "Dies ist keine Selbstverständlichkeit", betonte er.

2. Vorsitzender Manuel Plößner ließ das abgelaufene Vereinsjahr Revue passieren. Die Feuerwehr konnte mit einigen gut besuchten Veranstaltungen wie Johannisfeuer und Weinfest seine Kasse aufbessern. Höhepunkt war die Weihe der beiden neuen Einsatzfahrzeuge. Das Alt und Jung gut harmonieren, zeigte die Ehrung von drei langjährigen und verdienten Mitgliedern. Bei einer Runde Bingo klang der Abend aus.

Ehrungen

Treue Mitglieder

65 Jahre: Franz Bauer

55 Jahre: Hans Wolf

40 Jahre: Werner Stinner (er)

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