Nur der Schnee fehlt beim Weihnachtsmarkt auf Burg Dagestein
Romantischer Budenzauber

Nach der Eröffnung des Weihnachtsmarkts durch Bürgermeister Hans-Martin Schertl (links) verteilte Bischof Nikolaus Gaben an die Mädchen und Buben.
Vermischtes
Vilseck
06.12.2016
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Glühwein- und Bratwurstduft durchzogen den Hof von Burg Dagestein. Unzählige Menschen hatten sich am zweiten Adventswochenende auf den Weg gemacht, um dort vorweihnachtliche Atmosphäre zu genießen.

Bei gefühlten zehn Minusgraden abends und wärmenden Sonnenstrahlen am Sonntagnachmittag fehlte lediglich der Schnee. Die Beteiligung der örtlichen Vereine und Verbände trug wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Kinderaugen leuchteten, als nach dem Laternenzug Bischof Nikolaus an die jüngsten Besucher kleine Geschenke überreichte. Zusammen mit Nachtwächter Tschung und Bläsern des Musikvereins eröffnete Bürgermeister Hans-Martin Schertl den Weihnachtsmarkt und lud ein, den romantischen Budenzauber zu genießen. Bei einem Riesenangebot an Kulinarischem aller Art hatte so mancher die Qual der Wahl. Von Eintopf, Langos und Fischburger über Hirschsalami, Räucherwurst, Käse und Wildschwein-Gyros bis Donuts, Crèpes und heißen Waffeln war alles vorhanden, was das Herz beziehungsweise der Magen begehrte.

Die Verkaufsstände der Aussteller, Hobbykünstler und Kunsthandwerker waren dicht umlagert. Im Kulturkasten sowie im Kirwa- und Winkelmaierstodl herrschte an beiden Tagen Hochbetrieb. Zauberwald, Zunderzauber und Rostlos, um nur einige zu nennen, machten neugierig. So manches Gebackene, Geschnitzte, Gebastelte, Gestrickte, Genähte, Gedrechselte und Getöpferte fand bei den vielen einheimischen, aber auch auswärtigen und ausländischen Besuchern Abnehmer.

Der Hit bei den Kindern war das Erzähltheater Kamishibai des Büchereiteams. Dass bei einem Weihnachtsmarkt auch Musik nicht fehlen darf, war klar. Für die passenden Klänge sorgten eindrucksvoll die Musiker des Jugendblasorchesters, die Schlichter Turmbläser, die Brass-Band des Musikvereins und 4Fun aus Regensburg mit ihrer Bayerischen Weihnacht. Am Ende kehrte auch das Christkind mit seiner Engelsbegleitung im Schlosshof ein und wünschte nach der Gabenverteilung ein gesegnetes Weihnachtsfest.
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