29.03.2018 - 15:16 Uhr
Vilseck

Siedlergemeinschaft Sorghof findet bei Jahreshauptversammlung keinen Vorsitzenden Verein steht am Abgrund

Die Siedlergemeinschaft Sorghof kurvt in unruhigen Gewässern. Bei der Hauptversammlung findet sich kein Kandidat für den Posten des Vorsitzenden, den Amtsinhaberin Asta Suttner nicht mehr ausführen kann. Ergibt sich bei einem zweiten Versuch erneut keine Lösung, droht die Vereinsauflösung.

Die Siedlergemeinschaft Sorghof ehrt langjährige Mitglieder (von links): 3. Bürgermeister Heinrich Ruppert, Margaretha Kraus, Roswitha Kergl, Vorsitzende Asta Suttner, Kreisvorsitzender Rudolf Sitter, Marianne Siegert und 2. Vorsitzender Benno Engelhardt. Bild: er
von Autor ERProfil

Sorghof. Suttner hielt in ihrem Rechenschaftsbericht Rückschau auf die 50-Jahr-Feier im Vorjahr. Gut gelaufen sei die Ausrichtung der Sorghofer Kirchweih in Kooperation mit dem Kriegerverein. Beim Ausbuttern verzeichnete der Verein einen Rekordbesuch, so dass 300 Euro Erlös an die "Helfer vor Ort" gespendet werden konnten. Aus gesundheitlichen Gründen könne sie das Amt der Vorsitzenden nicht mehr fortführen, erklärte Asta Suttner und bedankte sich bei den Vorstandsmitgliedern und allen Helfern für die tatkräftige Unterstützung.

3. Bürgermeister Heinrich Ruppert fand lobende Worte für die regen Aktivitäten und Erfolge der Siedlergemeinschaft Sorghof. Kreisvorsitzender Rudolf Sitter ging auf die sich abzeichnende Abschaffung der Straßenausbaubeiträge ein, die er als Erfolg der langjährigen und hartnäckigen Bestrebungen der Siedlerverbände wertete.

Der Finanzbericht von Kassier Stefan Feuerer fiel positiv aus. In der Kaffeepause ließen sich die Anwesenden die von den Siedlerfrauen selbst gebackenen Kuchen munden.

Neuwahlen standen dann auf der Tagesordnung. Doch dazu kam es nicht, nachdem trotz wiederholter eindringlicher Appelle von Wahlleiter Heinrich Ruppert und Siedler-Kreis-Chef Sitter kein Kandidat für das Amt des Vorsitzenden gefunden werden konnte. Auch all die positiven Berichte mit der guten Kassenlage und der umfangreichen Geräteausstattung des Vereins, auf die Asta Suttner verwies, konnte niemanden dazu bewegen. Ruppert musste letztendlich den Wahlvorgang abbrechen.

Dies bedeutet, dass der derzeitige Vorstand bis zu einer neu anzusetzenden außerordentlichen Mitgliederversammlung mit Neuwahl weiterhin kommissarisch im Amt bleibt. Im Mai oder Juni wird der zweite Anlauf zur Rettung des Vereins stattfinden. Dies gelang zuletzt schon einmal 2014, als Asta Suttner den vakant gewordenen Posten übernahm und den Fortbestand sicherte.

Ehrungen

Treuezeichen Rose für 50 Jahre Mitgliedschaft): Roswitha Kergl, Karl-Heinz Kraus, Hans Schmid und Marianne Siegert

Treuenadel in Gold (30 Jahre): Wolfgang Guder, Gerhard Kraus, Jürgen Rauschert, Donald Vaudry und Robert Zimmermann

Treuenadel in Silber (20 Jahre): Marianne Braun, Bernhard Göppner, Edmund Griesbeck, Dieter Hörl, Manuela Iglesias-Koller, Harald Kergl, Hans-Joachim Köhli, Margaretha Kraus, Thomas Merkl, Karlheinz Mörlein, Andrea Renner, Christian Rudlof, Oswald Sattler und Anja Weich (er)

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