Stadt muss Leitungs- und Kanalbestand sanieren
Investitionen nötig

Vermischtes
Vilseck
04.07.2017
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Die Stadt hat ein umfangreiches Wasserleitungsnetz zu betreuen, wobei die ersten verlegten Stränge bis in das Jahr 1932 zurück gehen. Seither wurden bei zahlreichen Baumaßnahmen Schieber und Hausanschlüsse geändert, die allerdings oftmals nicht in den Plänen der Verwaltung festgehalten wurden.

Um künftig die Lage der Leitungen, Schieber und Hausanschlüsse künftig leichter exakt zu bestimmen, wurden vom Vilsecker Wassermeisters und der Verwaltung angeregt, eine Neuvermessung des Wasserleitungskatasters zu vergeben. Den Zuschlag bekam nun per Stadtratsbeschluss Ingenieur-Büro Schultes aus Grafenwöhr zum Brutto-Angebot von knapp über 17 000 Euro.

Was die Abwasserversorgung betrifft, hatte die Verwaltung im letzten Jahr schon vorgeschlagen, ein Kanalsanierungskonzept zu erstellen. Das beinhaltet das Filmen aller Kanäle, die Auswertung der Schäden, das Erstellen eines Sanierungskonzeptes für rund 50 Kanal-Kilometer und etwa 2500 Anschlussleitungen. Die nichtöffentliche Vergabe dieses Auftrags an das Ingenieur-Büro UTA aus Amberg erfolgt, wurde bekanntgegeben. Die Angebotssumme beläuft sich brutto auf fast 110 000 Euro.

Im gesamten Stadtgebiet soll in den nächsten Jahren eine größere Anzahl von Wasserleitungen saniert werden. Mit dem Vorplanungen wurde gleichfalls das Ingenieur-Büro Schultes bei einem Bruttovolumen von rund 120 000 Euro betraut.

Ebenfalls nichtöffentlich vergeben und jetzt öffentlich gemacht hat der Stadtrat die Anschaffung zweier Fahrzeuge für den Bauhof. Für den bisherigen Doppelkabiner-VW-Bus wurde ein Ford Transit von der Firma Auto Edl in Schönlind beschafft. Ein Kleintransporter mit Kipper und Kranaufbau (unverschuldet in einen Unfall verwickelt) wurde kurzfristig ebenfalls bei diesem Händler ersetzt.
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