Vilsecks generalsanierte Schule eingeweiht
"Schönste Schule im Landkreis"

Mit der symbolischen Schlüsselübergabe durch die Firma Harth & Flierl Architekten GmbH endete der Festakt zur Einweihung der generalsanierten Grund- und Mittelschule Vilseck. (Von links): Herbert Harth, 3. Bürgermeister Heinrich Ruppert, 1. Bürgermeister Hans-Martin Schertl, 2. Bürgermeister Thorsten Grädler, Rektorin Petra Ligensa, Ernst Kätzlmeier, Joachim Becker und Michael Flierl.
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Vilseck
03.07.2017
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Den kirchlichen Segen erteilten Stadtpfarrer Johannes Kiefmann, Studiendirektor i. R. Lothar Kittelberger und Pfarrvikar Hruday Kumar Madanu.

"Ihr seid heute die Hauptpersonen!", rief Bürgermeister Hans-Martin Schertl den Schülern zu. "Für euch haben wir die Vilsecker Schule umgebaut, angebaut und modernisiert." Lehrer wie Schüler hätten während der Bauphase große Einschränkungen oder Zusatzaufgaben mitzutragen gehabt.

(rha) "Mit Freude und Stolz präsentiert die Stadt heute ihre generalsanierte, zukunftsfähige Grund- und Mittelschule. Vilseck hat damit für die kommenden Schülergenerationen optimale Lernbedingungen geschaffen", leitete der Bürgermeister den Festakt samt Schulfest ein. Die Bläserklasse unter Leitung von Benny Jung machte den schwungvollen Auftakt. Der Chor der Musikalischen Grundschule stimmte erfrischende Lieder an.

Auf den Tag genau vor 55 Jahren habe an gleicher Stelle die Grundsteinlegung der Volksschule Vilseck stattgefunden, erinnerte Schertl. So wie damals seien auch in den vergangenen 15 Jahren große finanzielle Opfer gebracht worden, um der Schuljugend eine würdige Ausbildungsstätte zu schaffen. Von 2002 bis 2017 habe man insgesamt 12,4 Millionen Euro investiert. Die Maßnahme sei vom Freistaat Bayern jedoch nur mit einem Zuschuss von 1 982 000 Euro gefördert worden, bedauerte der Bürgermeister.

"Weise Entscheidungen"

Begonnen hat die Maßnahme mit dem Bau der Dreifachturnhalle und der Neugestaltung des Schulsportplatzes, wie Schertl erinnerte. Es folgten die Neuanlage des Schnellweihers sowie der Bau von Verkehrsgarten, Bushäuschen und Wendeschleife. Weiter ging es mit der Sanierung der Mehrzweckhalle und dem Anbau für die Ganztagsbetreuung. Von 2010 bis 2016 wurde das gesamte Gebäude generalsaniert und der neue Verwaltungstrakt fertiggestellt. Die Gestaltung der Pausenhöfe, der Außenanlagen und des Eingangsbereichs bildete den Abschluss.

Mit weisen Entscheidungen habe der Stadtrat meist einstimmig das Projekt, Änderungen, Ergänzungen und Kostensteigerungen mitgetragen. Auch dem Geschäftsleiter und Kämmerer Harald Kergl sowie dem Bauamtsleiter Stefan Ertl galt Dank. Mit dem Planungsbüro Harth & Flierl Architekten, mit den Fachplanern vom Ingenieurbüro TecPlan und allen beteiligten Firmen habe man stets gut zusammengearbeitet.

Rektorin Petra Ligensa zeigte sich hocherfreut und dankbar über das vollendete Werk mit der tollen Ausstattung. Auch im Namen ihrer Vorgänger und der ehemaligen Lehrer zollte sie der Stadt großes Lob für die finanzielle Leistung. Schulamtsdirektor Peter Junge vom Staatlichen Schulamt beglückwünschte die Stadtväter zu ihrem Werk und die Kinder zu ihrer wunderbaren Schule. "Ohne Gottes Segen ist nichts möglich", merkte Stadtpfarrer Johannes Kiefmann an, der dem Werk den Segen erteilte. Mit Studiendirektor i. R. Lothar Kittelberger und Pfarrvikar Hruday Kumar Madanu erflehten die Besucher in den Fürbitten und dem Vaterunser-Gebet Gottes Schutz und Hilfe für Schüler und Lehrkräfte.

"Mit dieser Schule ist die Stadt fit für die nächsten 25 Jahre", sagte Architekt Herbert Harth. Beinahe euphorisch sprach er vom schönsten Schulhaus im Landkreis mit einem besonderen Umfeld. Das Haus sei umgeben von einer Parkanlage mit kleinem Schnellweiher, weiten Rasenflächen mit alten Bäumen, es habe einen Campus mit hochschulähnlichem Flair. Im Kern sei das Gebäude das alte geblieben, erstrahle nun aber in neuem Glanz und sei barrierefrei zugänglich, hob Harth hervor. Symbolisch übergab er den Schlüssel an Bürgermeister und Rektorin.

Parcours der Sinne

Fröhlich ging es beim Schulfest weiter mit Spielen, Tänzen, Geschichten, Basteleien, verschiedenen Aktionen und einem Parcours der Sinne. Bei Führungen durch den Schulkomplex konnte sich jeder Besucher ein Bild machen. Auch für Essen und Trinken war gesorgt. Das Team der Ganztagsbetreuung bot Cocktails und Fruchtspieße an, der Elternbeirat Kaffee und Kuchen. Pizza, Flammkuchen und Würstchen erfreuten sich bei den Gästen großer Beliebtheit.

Mit dieser Schule ist die Stadt fit für die nächsten 25 Jahre.Architekt Herbert Harth
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