170 Kinder bei letzter Vorstellung von "Das Zauberpulver" in Vohenstrauß
Rekord zum Finale

Johannes Peugler (vorne, Zweiter von rechts) aus Altenstadt bei Vohenstrauß spielte ein tragende Rolle beim Gastspiel von Hermanns Kasperltheater in der Stadthalle. Denn ausgerechnet an ihm wollte der Zauberer das Zauberpulver ausprobieren. Bild: dob
Lokales
Vohenstrauß
16.08.2014
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Zum letzten Mal geriet am Donnerstag das Zauberpulver in falsche Hände. Fast hätte Johannes Peugler aus Altenstadt zu spüren bekommen, was passiert, wenn man damit nicht richtig hantiert. Ausgerechnet an ihm wollte der Zauberer Larifari seine Erfindung ausprobieren: "Du schreist dann wie ein Esel."

Anstatt eingeschüchtert abzuwehren, forderte der angehende Abc-Schütze den Magier lautstark auf, zu testen, ob das Pulver auch wirklich funktioniert. Mit diesem Mut hatte der Trickkünstler jedoch nicht gerechnet. "Nein, das ist mir zu gefährlich", zog er seine Ankündigung schnell wieder zurück. 170 Buben und Mädchen waren am Donnerstag auf Einladung der CSU zur Aufführung in die Stadthalle gekommen. Das bedeutete für heuer absoluten Besucherrekord.

Zwei Wochen waren die Zwillingsbrüder Hermann und Johann Papacek von der Edeldorfer Puppenbühne für die NT-Aktion "Lichtblicke" durch den Landkreis getourt. Sie beschenkten knapp 1300 Kinder mit ihren schauspielerischen Fähigkeiten.

Zehn Mal stahl der Räuber Hotzenplotz dem Zauberer Larifari das Pulver und sperrte den Kasperl ein. In zehn Orten verfolgten fast immer 100 Augenpaare und mehr die Vorstellungen. In Oberwildenau und Vohenstrauß waren die meisten Kinder. Während die Kleinen im Saal mit dem Kasperl mitfieberten, ließen sich Eltern und Großeltern von den CSU-Mitstreitern Kuchen auftischen und Kaffee einschenken, natürlich alles zugunsten von "Lichtblicke". Der Kartenverkauf für den Auftritt hatte 425 Euro erbracht. Vom Kuchenbüffet steuerten die Veranstalter 75 Euro dazu.

Die Papacek-Brüder haben mittlerweile 33 000 Euro für die NT-Hilfsaktion erspielt. "Nur weil ihr zu uns kommt und auch was esst, konnten wir diese großartige Summe übergeben", informierte Hermann Papacek das Vohenstraußer Publikum.
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