05.09.2014 - 00:00 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Bahnhofstraße von 8. bis 13. September voll gesperrt - Asphaltierungsarbeiten und Querungshilfe Operation an der Hauptschlagader

Ab Montag, 8. September, müssen die Autofahrer in Vohenstrauß noch etwas mehr Geduld aufbringen als bisher. Ein Bereich der Bahnhofstraße - Hauptschlagader der ehemaligen Kreisstadt - wird für den Einbau einer Querungshilfe und Asphaltierungsarbeiten bis Samstag, 13. September, voll gesperrt. Der Verkehr muss umgeleitet werden - eine knifflige Angelegenheit für alle Beteiligten.

Der Ausbau der Bahnhofstraße geht in die letzte, heiße Phase. Ab Montag müssen die Verkehrsteilnehmer Geduld und Ortskenntnis beweisen. Die Straße ist bis Samstag komplett gesperrt. Bild: ck
von Christine Walbert Kontakt Profil

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer hofft auf die Vernunft der Verkehrsteilnehmer und Anwohner der Umleitungsstraßen: "Wir haben den Zeitraum der Vollsperrung so kurz wie möglich gehalten und bitten für die Belastungen im Zusammenhang mit der Umleitung um Verständnis." Der Verkehrsrechtsexperte der Stadt, Klaus Kreiner, ist zuversichtlich, dass die empfohlenen Umleitungen einen reibungslosen Verkehrsfluss gewährleisten werden. "Man darf auch die Verkehrsteilnehmer nicht unterschätzen. Vor allem die ortsansässigen Autofahrer werden sich schnell eigene Wege suchen."

Über Sägmühlweg

Die Autofahrer aus Richtung Weiden kommend werden über die Retzstraße (Restaurant "Tuli") und dann über den Sägmühlweg zum Marktplatz geleitet. Die Umleitungsstrecke in Richtung Weiden verläuft über die Asylstraße, Haidaer Straße, Breite Wiesen und Imkerweg zur Ortsumgehung der Staatsstraße 2166.

Entlang dieser Strecken wird für die Dauer einer Woche ein absolutes Halteverbot angeordnet. Anwohner, die ihr Fahrzeug gerne auf der Straße parken, sollten für diese Tage lieber die Garage oder Hofeinfahrt nutzen - die Polizei hat bereits Kontrollen angekündigt. Die Stadt hat die betroffenen Haushalte mit Hauswurfsendungen informiert. Die Schilder stehen schon bereit.

Die Bushaltestelle bei der Johann-Seltmann-Straße (Autohaus Dobner) wird verlegt zur Kreuzung Altenstadter Straße/Retzstraße. Die Haltestelle an der Bahnhofstraße wird für die Zeit der Umleitung zur Haltestelle Marktplatz verschoben.

Für die betreffenden Verbrauchermärkte und die Raiffeisenbank werden bei Bedarf eigene Umleitungen eingerichtet. Die Schilder werden dann mit entsprechenden Zusatzzeichen wie "Norma" oder "Netto und Lagerhausstraße" ausgestattet. Bauamtsleiter Johann Balk weist darauf hin, dass die Geschäfte nicht zuletzt über den Gehweg erreichbar seien.

Bislang ging der Ausbau der Bahnhofstraße laut Bürgermeister reibungslos über die Bühne. Was seiner Meinung nach der vorbildlichen Arbeit des städtischen Bauhof-Trupps geschuldet sei. Der Fahrbahnteiler sei als Querungshilfe (mit einer 2 Meter breiten Spur) nicht zuletzt für die Radfahrer, die den Bocklweg benutzen, unabdingbar. Mit einem 18 Meter langen Tieflader habe man getestet, ob man an der Stelle auch problemlos in die Bahnhofstraße Richtung Raiffeisenbank einbiegen kann.

Schulbusse außen vor

Mit der Errichtung der Querungshilfe und den Asphaltierungsarbeiten, die die Firma Huber aus Rötz übernimmt, endet die 110 000 Euro teure Straßenbaumaßnahme planmäßig vor Ende der Sommerferien. Bis die Schulbusse wieder auf Tour gehen, ist die Strecke längst wieder frei. Kreiner atmet auf: "Das wäre dann eine ganz andere Nummer geworden."

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