Gute Nachrichten aus dem Landtag bei Besuch von Petra Dettenhöfer beim Evangelischen Hilfsverein
Krippenförderung wird verlängert

Lokales
Vohenstrauß
18.04.2013
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Die Stadt ist bei der Kinderbetreuung vorbildlich aufgestellt. Zu diesem Fazit kam Landtagsabgeordnete Petra Dettenhöfer bei einem Besuch. Die Politikerin ließ sich im ehemaligen Altenwohnheim des Evangelischen Hilfsvereins das derzeit zweitgrößte Umbauprojekt in der Kommune zeigen.

Dort werden bis Ende des Jahres zwei Krippengruppen für den Gottfried-Sperl-Kindergarten und Wohnungen für Alleinerziehende geschaffen. Mit zwölf Kindern werde im Herbst vorab mit dem Betrieb der Kinderkrippe begonnen, informierte Kindergartenleiterin Eva Schmalnauer. Bereits jetzt lägen elf Anmeldungen für die Kinderkrippe vor, die nach der Fertigstellung im Januar oder Februar 2014 aufgenommen werden können.

Zwei Erbschaften

Uli Münchmeier vom Evangelischen Hilfsverein erklärte Hintergründe zum Gebäude. Nur weil der Verein zwei größere Erbschaften in der Vergangenheit übertragen bekam, könne der Umbau zusammen mit dem Beitrag durch die Städtebauförderung mit über 700 000 Euro geschultert werden.

Wäre diese Chance nicht genutzt worden, hätte über kurz oder lang nur noch die Abrissbirne eingesetzt werden können, versicherte Stadtpfarrer Peter Peischl. Aufatmend vernahmen die Teilnehmer die Kunde von der durch den Landtag beschlossenen Verlängerung der Krippenförderung bis 31. Dezember 2014. Dettenhöfer will sich nun um dieses Anliegen kümmern.
Dettenhöfer stattete auch dem Hort einen Besuch ab und erfuhr von Leiterin Ilona Schlesinger, dass 35 Schüler von der ersten bis fünften Jahrgangsstufe nach der Schulzeit bei den Hausaufgaben betreut werden und auch im Herbst schon wieder die gleiche Schüleranzahl angemeldet sei. Zwölf Kinder stünden dazu noch auf der Warteliste. Bis zu 26 Schüler nehmen täglich das Angebot zum Mittagessen an. Andrea Kleber tische den Kindern Hausmannskost auf.

Anschließend besuchte die Delegation den Kindergarten. In der Kindergartengruppe kümmern sich eine Erzieherin, eine Kinderpflegerin und eine Berufspraktikantin um derzeit 13 Buben und Mädchen. "In der neuen Krippe wird alles professioneller, aber wir fühlen uns hier sehr wohl", erklärte Schmalnauer.

Elf Angestellte im Kindergarten und Hort kümmern sich um die Kinder. In den beiden Gruppen, die im älteren Teil des Gebäudeensembles des Hilfsvereins untergebracht sind, werden momentan 22 und 23 Kinder betreut. Aufgenommen werden alle Konfessionen, erklärte stellvertretende Leiterin Sonja Grosser.

Furcht vor Einbruch

Pfarrer Peischl befürchtet, dass die Förderung irgendwann einbreche und es die Kirchen dann nicht mehr schaffen, die Kindergärten zu stemmen. Auch Bürgermeister Andreas Wutzlhofer gab zu bedenken, dass die Stadt für den katholischen, evangelischen, städtischen Kindergarten und den Hort im Jahr 2012 600 000 Euro gezahlt hat.
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