Soldaten- und Kriegerverein bedauert zwölf Todesfälle - Ehrungen und Neuwahlen
Beträchtlicher Mitgliederschwund

Lokales
Vohenstrauß
19.04.2013
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Neuwahlen und Ehrungen kennzeichneten die Jahreshauptversammlung des Soldaten- und Kriegervereins im Gasthaus "Zur Post". Dem Verein gehören noch 52 Mitglieder an.

"Der Mitgliederschwund durch zwölf Todesfälle ist beträchtlich", stellte Vorsitzender Josef Roderer fest, den die Versammlung im Amt bestätigte. Ihm steht Michael Kirchberger zur Seite. Die schriftlichen Arbeiten erledigt Heinrich Jungkunst. Die Kassengeschäfte führt Helmut Wilfert.

Organisationsleiter ist Heinrich Feneis. Die Kasse prüfen Josef Kreisl und Rudolf Hüttl. Fahnenträger ist Martin Lang aus. In den Ausschuss wurden Ludwig Kick, Willi Wenzl, Werner Pickel, Jonny Lipski, Gerhard Graf, Stefan Meisinger, Michael Hummer, Johann Bäumler und Dieter Höllerer gewählt.

Roderer listete neben dem Kreiskriegertreffen in Eslarn viele Termine auf, Reinhard Meier und Otto Woppmann sind zwei Neuzugänge. Im Vereinslokal könne der Verein seine Fahne unterbringen, nachdem der Aufenthaltsort im Rathauskeller ungeeignet sei. Obwohl der Verband den Jahresbeitrag erhöht habe, sahen die Teilnehmer von einer Anhebung ab.
"Der Verein muss attraktiv für junge Mitglieder bleiben", forderte der Kreisvorsitzende des Bayerischen Soldatenbunds, Dieter Mirus. Die Garnisonen in Weiden, Oberviechtach und Pfreimd böten sich an, Patenschaften zu pflegen und jüngere Soldaten zu werben. Für die Kriegsgräbersammlung dankte er allen Sammlern. Allein die Vohenstraußer nahmen knapp 2000 Euro ein. Zweiter Bürgermeister Horst Frötschl dankte den Mitgliedern für das Engagement bei Gedenkfeiern.

Die Treuenadel für 55 Jahre Mitgliedschaft ging an Hans Messer und Josef Dineiger. 50 Jahre sind Rudolf Hüttl und Andreas Bauer dabei. Bei Josef Gebert und Johann Bäumler sind es 40 und 25 Jahre bei Josef Kreisl, Erich Völkl und Michael Hummer. Josef Zilbauer blickt auf 15 Jahre Zugehörigkeit zurück. 10 Jahre: Werner Pickel und Heinz Feneis. Das Verdienstkreuz erster Klasse ging an Ludwig Kick, Willi Wenzl, Helmut Wilfert und Heinrich Jungkunst.
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