Werbe-Aktionstag der Feuerwehr
"Nur gemeinsam sind wir stark"

Lokales
Vohenstrauß
03.05.2013
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"Jeder wird gebraucht, ob jung oder alt. Nur gemeinsam sind wir stark zum Helfen." Unter dieses Motto stellt die Stützpunktfeuerwehr eine Werbeaktion für Nachwuchskräfte. Die Jugendfeuerwehr um Jugendwart Thomas Beierl und dessen Stellvertreter leiten die Kampagne am Samstag.

Die Stützpunktfeuerwehr beschreitet damit erstmals einen neuen Weg zur Nachwuchswerbung und beschränkt sich nicht nur auf junge Burschen und Mädchen. Ausdrücklich alle Interessierten, die sich bei der Feuerwehr engagieren wollen, sollen sich angesprochen fühlen und um 14 Uhr zum Gerätehaus am Fluderweg 5 kommen.

Die Jugendgruppe hat bereits alle 13- bis 15-Jährigen schriftlich zum Aktionstag eingeladen. Willkommen sind aber alle Bürger im Alter zwischen zwölf und 55 Jahren, die sich in die Arbeit der Feuerwehr einbringen wollen, unterstreicht Thomas Beierl.

Für die Jugendlichen werden etliche abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten wie Thermenwelt-Besuche oder Kegelabende veranstaltet, um sie über die normale Feuerwehrarbeit hinaus bei Laune zu halten und das Zusammengehörigkeitsgefühl auszubauen. "Einbringen kann sich jeder." Die Folgen mangelnden Nachwuchses wären bei der Stützpunktwehr für die Bevölkerung verheerend. "Das darf man sich gar nicht ausmalen", wissen die Verantwortlichen um Kommandant Günther Sommer und Nachfolger Mario Dobmayer, die Ende Mai vor dem Amtswechsel stehen.
Ehrenamtliches Engagement werde auch auf dem Land immer kleiner geschrieben. Niemand will mehr Verantwortung übernehmen. Wachsender Stress in den verschiedenen Berufsfeldern komme noch dazu. In der Freizeit wollen sich dann die meisten Jugendlichen oder Älteren nicht noch an eine Vereinsarbeit binden.

Doch alle Feuerwehrmänner und -frauen wissen auch, dass viel Kraft aus dem Dienst geschöpft werden kann. Wenn bei Unfällen, Bränden oder anderen Unglücken anderen Menschen geholfen werden konnte, ist das ein gutes Gefühl, sind die Nachwuchskräfte von ihrem Tun überzeugt.

"Nur wenn sich möglichst viele Männer und Frauen in den Dienst unserer Sache stellen, ist schnelle und zuverlässige Hilfe auch weiterhin möglich", betont Beierl. "Bei unserem großen Einsatz- und Aufgabengebiet ist für jeden Interessierten das Richtige dabei."
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