Bauherren wünschen immer häufiger Zusammenlegung
Größere Grundstücke

Politik
Vohenstrauß
15.04.2018
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In der Stadtratssitzung hatte es kurz vor Beginn eine Änderung der Tagesordnung gegeben, weil Geschäftsleiter Alfons Sier Bürgermeister Andreas Wutzlhofer erst eine Viertelstunde zuvor von einem Vorgang in Kenntnis setzte. Das kam so: Immer wieder kämen Anfragen von Bauwerbern im neuen Baugebiet "Sommerwiesen" mit dem Wunsch, Parzellen zusammenzulegen. Sie wollten aber nur ein Wohnhaus auf einem großen Grundstück errichten. "Das ist auch schon in anderen Baugebieten vorgekommen, woraufhin der Bebauungsplan geändert wurde", sagte Sier.

Für die Stadt sei es aber wichtig, ein Auge auf die Herstellungsbeiträge zu richten, die auf Grundstücksgröße und Geschossflächen gründeten. "Das geht finanziell voll zu Lasten der Stadt", kommentierte der Geschäftsleiter diese Entwicklung und argumentierte zusätzlich mit dem Hinweis auf ein Bürgerbegehren mit dem Ziel, generell kleinere Baugrundstücke auszuweisen. Da es einen aktuellen Fall gebe, plädierte Sier für eine teilweise Herausnahme des Sachverhalts aus dem öffentlichen Teil der Sitzung. Was die Stadträte zunächst einstimmig mittrugen, erwies sich jedoch als überflüssig. Denn die Ratsherren fanden noch im öffentlichen Teil eine Lösung.

Aus dem nichtöffentlichen Teil der März-Sitzung kamen drei Punkte noch einmal zur Sprache. Die Nachtragsangebote zur Erweiterung der Brandmeldeanlage und für die neuen Bodenbeläge betrafen die Generalsanierung des Rathauses. Beides führte letztlich zu einer Erhöhung des Haushaltsansatzes um 100 000 Euro. Zudem informierte der Rathauschef über die Beschaffung eines "Inliners" für die Wartung, Instandhaltung und Erneuerung des Wasserleitungsnetzes in Roggenstein.
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