Kleiner aber feiner CSU-Ortsverband in Altenstadt bei Vohenstrauß
Straffes Programm

Ludwig Fürnrohr (vorne, links) ist als Postbote des CSU-Ortsverbands eine unverzichtbare Stütze für Vorsitzende Martha Bauer (links). Er gehört seit 55 Jahren zur Gemeinschaft. Bei Elisabeth Hirsch (vorne, Mitte) sind es immerhin 35 Jahre. CSU-Landtagslistenkandidatin Tanja Renner (rechts) teilt ihre Ideen und Visionen mit. Bild: dob
Politik
Vohenstrauß
02.04.2018
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Nach dem ersten Jahr unter der Führung von Martha Bauer zeigt sich der Ortsverband der CSU weiblicher denn je. Vom kleinen Ortsverband, der 29 Mitglieder zählt, kommen stolze 22 Parteimitglieder zur Jahreshauptversammlung in den Gasthof "Grüner Baum".

Altenstadt. Angesichts der Frauenpower erinnerte die Vorsitzende an das in Deutschland im November 1918 eingeführte aktive und passive Wahlrecht für Frauen. Nicht zuletzt deshalb lud Martha Bauer als Ehrengast die Landtagslistenkandidatin der CSU aus dem Stimmkreis Tirschenreuth, Tanja Renner aus Schlammersdorf ein. Geprägt von der Bundestagswahl wickelte der Ortsverband ein äußerst umfangreiches und straffes Jahresprogramm ab. Bauer erinnerte an das Urgestein des Ortsverbands, Roman Rupprecht. Viel zu früh verstarb zudem im September Alfred Fritsch aus Obertresenfeld.

Die Vorsitzende rief das Bürgergespräch mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach in Weiden in Erinnerung. Bauer machte keinen Hehl daraus, dass sie mit der kritischen Meinung von Bosbach vielfach konform laufe. Bei den Besuchen der Heimatfeste in Waldthurn und Moosbach zeigten die Mitglieder ebenso wie bei einem Besuch des bekannten Gillamoos in Abensberg absolute Stand- und Sitzfähigkeit. Höchst interessant verlief die Betriebsbesichtigung der Firma Hermann, Maschinenbautechnologie in Erpetshof. Fehlen durften die Altenstädter CSU-Vertreter auch nicht beim 70-jährigen Gründungsjubiläum des CSU-Ortsverbands Oberlind.

Das kleine Finanzguthaben der politischen Gemeinschaft ist leicht überschaubar, meinte Kassier Günther Gollwitzer, der von den Prüfern Josef Götz und Martin Rupprecht Lob für seine exakte Buchführung erhielt. Bei einem weiteren Tagesordnungspunkt galt es für die besondere Kreisvertreterversammlung zur Europawahl Delegierte zu wählen. Einstimmig wurden Martha Bauer und Josef Haberkorn bestimmt.

Realschullehrerin Tanja Renner, deren Vater Bürgermeister in Schlammersdorf war, steht für eine Politik mit Herz. Vor allem die Digitalisierung im Bildungsbereich ist für sie eine Investition in die Zukunft. Allerdings stehen die Zielsetzung und Umsetzung der Digitalisierung für sie konträr zueinander. Zum Einsatz für eine schnellere Abarbeitung und zügigen Vorgehensweise sei die Digitalisierung unverzichtbar.

Bauer gab den Mitgliedern noch einige Termine bekannt. Am 29. April sei eine Frühjahrswanderung nach Burgtreswitz geplant und im ersten Halbjahr soll auch wieder eine Zoiglfahrt erfolgen. Das Sommerfest des Ortsverbands ist für Ende August in Planung. Neben Bürgermeister Andreas Wutzlhofer stellten auch die Vertreter aus den benachbarten Ortsverbänden die sehr gute Zusammenarbeit mit den Altenstädtern heraus.

EhrungenAls "Postboten der CSU" ehrte Vorsitzende Martha Bauer für 55 Jahre Parteizugehörigkeit Ludwig Fürnrohr, der eine feste Größe in der Vereinigung ist und mit dem Fahrrad sämtliche Postverteilung übernehme. Elisabeth Hirsch hält dem Ortsverband seit 35 Jahren die Treue. Seit 25 Jahren ist Hans Haberkorn dabei. 15 Jahre gehören Günther Gollwitzer, Alois Hammer, Georg Wittmann, Georg Haberkorn und Alois Bäumler dem Altenstädter Ortsverband an. (dob)
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