27.04.2018 - 13:00 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Bezirksliga Nord: SpVgg Vohenstrauß Trennung von Prediger

Auf dem vorläufigen sportlichen Tiefpunkt ist die SpVgg Vohenstrauß in der Bezirksliga Nord angekommen. Durch die abermals unglückliche und völlig unnötige Niederlage beim SC Katzdorf hat die SpVgg auch den letzten der drei "Joker" verspielt und findet sich vier Spieltage vor dem Saisonende auf dem direkten Abstiegsplatz 14 wieder. Die Bilanz nach der Winterpause ist ernüchternd. In bisher acht Spielen konnte nur ein Sieg (1:0 auswärts in Pfreimd) eingefahren werden.

Kein Erfolg: Die abstiegsgefährdete SpVgg Vohenstrauß hat sich von Trainer Norbert Prediger, der sein Amt erst in der Winterpause angetreten hatte, getrennt. Bild: af
von Redaktion OnetzProfil

Aus der Talfahrt hat die SpVgg nun Konsequenzen gezogen und sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Norbert Prediger getrennt. Prediger hatte erst in der Winterpause die Aufgabe angetreten, nachdem Ronny Tölzer sein Amt aus persönlichen Gründen ab Oktober 2017 nicht mehr weiterführen konnte und zunächst eine interne Lösung bis zur Winterpause zusammengestellt worden war.

Jedoch schlugen sich die durchaus positiven Eindrücke aus der Wintervorbereitung nicht in den bisherigen Ergebnissen in den Punktspielen nieder. Dabei kamen jedoch auch viele Faktoren zusammen: Neben den widrigen Platzverhältnissen in der Vorbereitung auch die Ausfälle von wichtigen Leistungsträgern und natürlich eine Portion fehlendes Glück. In der Gesamtschau aller Faktoren fiel die Entscheidung, die Zusammenarbeit zu beenden und damit nochmals ein Signal im Abstiegskampf zu setzen und die Mannschaft aufzurütteln.

Für die restlichen vier Punktspiele übernimmt ein Team aus den eigenen Reihen um den bisherigen Co-Trainer Daniel Kederer die sportliche Verantwortung. Es sollen nochmals alle Kräfte gebündelt werden, um den Klassenerhalt doch noch zu realisieren. "Aufgeben gilt nicht", lautet dabei die Devise, zumal das Restprogramm durchaus Chancen bietet. Um überhaupt nochmals um den Kampf um den rettenden Platz 12 eingreifen zu können, ist an diesem Samstag (Beginn 16 Uhr) im Heimspiel gegen Aufsteiger Inter Bergsteig Amberg ein Sieg dringend notwendig. Bisher enttäuschte die Mannschaft um Kapitän Florian Kett vor allem in den Heimspielen und konnte zu Hause nach der Winterpause erst einen Punkt aus vier Partien ergattern. Der Kader könnte sich wieder erweitern, da Striegl und Albrecht wieder zur Verfügung stehen.

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