23.03.2018 - 21:18 Uhr
Vohenstrauß

Bezirksliga Nord Vohenstrauß und Kulmain im Direktvergleich

Vohenstrauß/Kulmain. (mwr/af) Das Fußballjahr 2018 kommt für die SpVgg Vohenstrauß in der Bezirksliga Nord weiterhin nicht in Schwung. Das für letzten Sonntag geplante Auswärtsspiel beim SC Katzdorf wurde witterungsbedingt kurzfristig abgesagt. Somit fiel auch das dritte geplante Pflichtspiel in diesem Kalenderjahr dem schlechten Wetter zum Opfer. Nun versuchen die Rot-Weißen, die volle Konzentration auf das erste Heimspiel des Jahres am Sonntag um 14 Uhr zu legen.

Der Kulmainer Nicolas Pusiak (links) versucht, vor dem Vohenstraußer Kapitän Florian Kett an den Ball zu kommen: Die Duelle zwischen der SpVgg Vohenstrauß und dem SV Kulmain waren schon immer hart umkämpft. Am Sonntag geht es um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Bild: A. Schwarzmeier
von Redaktion OnetzProfil

Dabei handelt es sich bereits um eine extrem wichtige und richtungsweisende Partie. Mit dem SV Kulmain gastiert ein langjähriger Wegbegleiter im Vohenstraußer Sportzentrum, der aktuell als Tabellennachbar auf dem Relegationsplatz rangiert. Somit steht zum Auftakt ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel auf dem Programm. Bei einem Heimsieg könnte die Mannschaft um Kapitän Florian Kett den Abstand auf Kulmain (bei einer Partei weniger) auf sieben Punkte erhöhen, bei einer Niederlage befände man sich dagegen wieder ganz dick im Abstiegssumpf.

Auch der SV Kulmain weiß natürlich um die Bedeutung des Spiels und wird alles dafür geben, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Allerdings könnten die personellen Voraussetzungen bei den Gästen schlechter nicht sein. "Ich habe gerade mal noch 14 Mann zur Verfügung", klagt Trainer Oliver Drechsler. Die sowieso angespannte Personallage verschärft sich noch durch die Ausfälle von Andreas Ditschek (beruflich verhindert) und Manuel Bodner (verletzt). Ob Lukas Reger (angeschlagen) auflaufen kann, ist fraglich. "Wir müssen auf den Faktor Teamgeist bauen", sagt Drechsler. Auch im Falle einer Niederlage wird der SVK im Kampf um den direkten Ligaverbleib die Flinte nicht ins Korn werfen. "Es sind noch genügend Punkte zu vergeben", weiß Drechsler.

Das Hinspiel verlief extrem spannend. Mit großem Einsatz und etwas Glück gelang der SpVgg damals nach schlechtem Saisonstart beim 1:0-Sieg der erste Dreier. Auch wenn sich Stammtorwart Daniel Kederer dabei schwer am Kreuzband verletzte und sein letztes Spiel bestritt, startete die SpVgg danach eine tolle Serie. Eine ähnliche Signalwirkung soll auch vom Spiel am Sonntag ausgehen, schließlich soll möglichst schnell ein Polster zu den Abstiegsrängen erarbeitet werden. Auch der neue SpVgg-Coach Norbert Prediger freut sich sehr auf sein Heimdebüt. "Wir sind alle heiß und brennen darauf, dass es endlich um Punkte geht."

Die personelle Lage wird sich wohl etwas entspannen. Ertl und Pfab stehen wieder zur Verfügung, somit vergrößern sich die Alternativen im Offensivbereich. Weiter fehlen wird neben den Langzeitverletzten auch Dobmayer, dessen Einsatz immer noch durch die Verletzung an der Hand verhindert wird.

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