13.04.2018 - 20:00 Uhr
VohenstraußOberpfalz

SpVgg Vohenstrauß reist am Sonntag ohne Druck und mit Selbstvertrauen zum Tabellenzweiten SpVgg ... Eine fast unlösbare Aufgabe

Die SpVgg Vohenstrauß (14./24) kommt nach der Winterpause in der Bezirksliga Nord einfach nicht in Schwung. Auch im Sechs-Punkte-Spiel am Sonntag gegen Detag Wernberg konnte nicht der dringend benötigte erste Sieg im Jahr 2018 eingefahren werden. Am Ende setzte es sogar eine sehr bittere und unnötige 1:2 Heimniederlage. Somit wartet die Truppe von Coach Norbert Prediger weiter auf einen dreifachen Punktgewinn. In den bisherigen vier Partien wurden nur magere zwei Punkte eingefahren. Dementsprechend hängt die SpVgg auf Tabellenplatz 14 fest, was zum aktuellen Zeitpunkt den direkten Abstieg zur Folge hätte. Es wird mittlerweile also höchste Zeit, den Negativ-Lauf zu stoppen, um den Kontakt an die Nichtabstiegs-Plätze nicht zu verlieren.

von Redaktion OnetzProfil

Nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Sonntag, 15 Uhr, beim Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten in Pfreimd. Auf den ersten Blick erwartet die SpVgg dabei eine fast unlösbare Aufgabe, dennoch kommt der Gegner in der aktuellen Situation vielleicht gar nicht so sehr ungelegen. Schließlich kann die Mannschaft um Kapitän Florian Kett nur überraschen und ist endlich einmal den Druck des "Siegen-Müssens" los. Zudem zeigte sich die SpVgg Pfreimd in den letzten Spielen keineswegs souverän. In Schwarzhofen und beim Schlusslicht in Schmidgaden setzte es zwei Auswärtsniederlagen und auch das letzte Heimspiel gegen Detag Wernberg wurde nicht gewonnen. Hoffnung gibt auch, dass die Pfreimder der SpVgg zu liegen scheinen. Trotz klarer Außenseiterrolle konnten in den letzten Jahren viele Spiele gewonnen werden, auch das Hinspiel entschied Vohenstrauß dank eines späten Treffers von Neidhardt, der aufgrund seiner schweren Knieverletzung weiter fehlt, mit 2:1 für sich.

Somit kann die SpVgg ohne Druck und mit einer gewissen Portion Selbstvertrauen die Fahrt nach Pfreimd antreten. Natürlich wird es einer herausragenden Teamleistung bedürfen, um tatsächlich etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Vor allem die Defensive - eigentlich das Prunkstück der Mannschaft - muss sich endlich wieder stabilisieren, um den brandgefährlichen Angriff der Heimelf in Schach zu halten. Bei der SpVgg hofft man, dass Dobmayer wieder in den Kader rückt.

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