30.03.2018 - 21:38 Uhr
Vohenstrauß

Vohenstrauß will gegen Sorghof Wiedergutmachung Schwere Aufgabe

Das nennt man wohl einen klassischen Fehlstart: Viel hatte sich die SpVgg Vohenstrauß im ersten Spiel des Jahres gegen den direkten Abstiegskonkurrenten aus Kulmain vorgenommen. Am Ende stand die Truppe von Coach Norbert Prediger jedoch nach der 1:2-Niederlage nicht unverdient mit leeren Händen da. Nach dem guten Beginn ließ sich die Mannschaft nach dem verschossenen Elfmeter zunehmend verunsichern und machte die Gäste selbst stark. Statt des erhofften Punktepolsters zu den gefährdeten Rängen, beträgt der Abstand zum Relegationsplatz einen Punkt und man steckt mitten im Abstiegsstrudel.

Norbert Prediger, Trainer der SpVgg Vohenstrauß. Bild: G. Büttner
von Redaktion OnetzProfil

Am Osterwochenende ist die erste Mannschaft nur einmal im Einsatz. Am Samstag muss sie der Konkurrenz tatenlos zusehen, ehe am Ostermontag um 15 Uhr das Auswärtsspiel beim gut aus den Startlöchern gekommenen SV Sorghof auf dem Programm steht. Die Heimelf bestritt schon drei Spiele und konnte dabei Siege gegen Kulmain und Detag Wernberg einfahren. Gegen das Spitzenteam aus Pfreimd setzte es eine knappe Auswärtsniederlage.

Trotz der Schwere der Aufgabe will die SpVgg unbedingt die Pleite aus der Vorwoche wieder gutmachen. Wie dies gehen könnte, bewiesen die Spieler um Kapitän Florian Kett in der Vorrunde. In einem packenden Spiel wurden die Sorghofer zu Hause mit 4:3 niedergerungen. Dobmayer, der in der Vorwoche aufgrund seiner Handverletzung schmerzlich vermisst wurde und am Montag eventuell in den Kader zurückkehrt, schoss damals zwei Tore. Die Spielweise und die besonderen Stärken des SV Sorghof sind bekannt. Viel wird erneut darauf ankommen, die Wirksamkeit von Sturmführer Udo Hagerer effektiv zu begrenzen. Hagerer erzielte im Saisonverlauf 18 der 30 Sorghofer Tore.

Darüber hinaus wird die SpVgg versuchen, sich auf die eigenen Stärken zu fokussieren und Lehren aus dem Kulmain-Spiel zu ziehen. Vor allem die Fehlerquote in der Abwehr und im defensiven Mittelfeld muss deutlich reduziert werden, zudem müssen die Zweikämpfe bereitwilliger angenommen werden. Qualitäten wie Einsatz, Kampfkraft und Teamgeist zeichnen die Mannschaft normalerweise aus und sind im Abstiegskampf wiederum besonders gefragt. Außer der möglichen Rückkehr von Dobmayer gibt es voraussichtlich keine Veränderungen im Kader.

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