17.10.2017 - 20:00 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Abschied nach fünf Jahren

Nach fünf Jahren ist für Sabine Dorn (Mitte) die Zeit des Abschieds gekommen. Ilona Schlesinger, Anke Mittelmeier, Uli Münchmeier und Diakon Fabian Endruweit (von links) danken ihr. Bild: dob
von Elisabeth DobmayerProfil

Religionspädagogin Sabine Dorn verabschiedet sich nach fünf Jahren aus dem Dienst der evangelischen Gemeinde und vom Haus für Kinder Gottfried Sperl, in dem sie auch eingesetzt war. Schweren Herzens ließen sie die Verantwortlichen ziehen.

Der stellvertretende Vertrauensmann in der Kirchengemeinde, Uli Münchmeier , bedauerte die Entscheidung, die gegen den weiteren Einsatz in der Kirchengemeinde gefallen war. Die Lücke wird Diakon Fabian Endruweit ausfüllen "Wir müssen dich leider heute von den vielfältigen Aufgaben entbinden."

In einer nicht immer einfachen und unruhigen Zeit in der Gemeinde begann Dorn am 1. September 2012 ihren Dienst. So manche Enttäuschung und auch kleinere Rückschläge gab es zu verwinden. Doch davon habe sie sich nicht beeindrucken lassen. Die Liste an Aufgaben, die ihr übertragen wurden, war ellenlang, doch Dorns Tätigkeiten seien von ihrer Begeisterung für den Glauben und ihrer Zugewandtheit gegenüber den Kindern und Jugendlichen geprägt gewesen. "Dein Engagement ließ sich nicht nach den dir zugeteilten Stunden bemessen, und was du durchführtest, wurde perfekt vorbereitet", lobte Münchmeier. Dafür sagte er ihr im Namen des Kirchenvorstands, des evangelischen Hilfsvereins sowie der Kirchengemeinde ein herzliches "Vergelt's Gott".

In ihre zurückliegende fünfjährige Dienstzeit fielen die familiären Aufbrüche wie die Geburt ihrer Kinder Johanna und Jonas , ein Umzug nach Wernberg sowie berufliche Fortbildungen ihres Ehemanns Daniel . Der Kontakt zur Kirchengemeinde werde durch den Wechsel in Vollzeit an den hiesigen Bildungseinrichtungen und den evangelischen Religionsunterricht auch nicht abreißen.

Dorn verabschiede sich mit "einem lachenden und einem weinenden Auge". Doch ihre Entscheidung sei nach langen Gesprächen mit Dekan Wenrich Slenczka , Volker Wappmann und ihrem Ehemann so gefallen. Die Leiterinnen des Haus für Kinder Gottfried Sperl, Ilona Schlesinger und Anke Mittelmeier , sagten auch herzlich Danke.

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