09.02.2018 - 20:00 Uhr
Vohenstrauß

Beim Realschulfasching steppt nicht nur der Bär Tollhaus Stadthalle

In der Stadthalle steppt am "Narrischen Pfinsta" der Bär beim Realschulfasching. Giraffen, Koalas, Erdmännchen, Zebras und Tiger streifen durch den bunt dekorierten Saal.

Elli Prem (vorne, Mitte) sahnt als Wäschekorb den ersten Preis der Maskenprämierung ab. Maria Meier aus Etzgersrieth (links) und Paulus Kellner aus Straßenhäuser (rechts) folgen auf den weiteren Plätzen. Andreas Meier (hinten, Mitte) schlägt sich wacker als Pizzabäcker. Bild: dob
von Elisabeth DobmayerProfil

Charmante Häschen hoppelten herum, und gut gefütterte Kühe gaben sich beim unsinnigen Donnerstag ein Stelldichein. "Wenn tanzt die Kuh und lacht der Ochs, wenn pfeift das Pferd und kommt das Schwein, dann lädt die Realschule zum Fasching ein", hätte Buffalo Bill einst beim Anblick so vieler Tiere gedichtet.

Der Boden vibrierte aber nicht vom Galopp der Tiere über die Weide, sondern vom Bass der Band "Alive" (mit Verbindungslehrer Alexander Heisl), die wieder fetzige Musik lieferte. Ebenso zündete Schüler Thomas Rewitzer als Diskjockey am Mischpult ein ausgezeichnetes Party-Musikfeuerwerk. Unter dem Faschingstitel "Bad Taste" durften die Schüler aber auch schlechten Geschmack zeigen. Ob allerdings, wie im gleichnamigen Film, die sogenannte Homo-sapiens-Brigade in Vohenstrauß landete, um die hier lebenden Menschen zu töten und als Kostprobe für die außerirdischen Fastfood-Produkte mitzunehmen, blieb ein Geheimnis.

Fast hatte es den Anschein, als legten die Schüler auf der letzten Wegstrecke des Faschings noch einen Zahn zu. Wehe demjenigen, der keine Pappnase hatte. Direktor Andreas Meier ließ es gar nicht darauf ankommen und setzte sich kurzerhand einen Pizza-Hut auf den Kopf. Elli Prem aus der Klasse 6 a landete mit ihrer Wäschekorbverkleidung bei der Maskenprämierung auf dem ersten Platz und erhielt 20 Euro. Auf den zweiten Platz wählte die Schülermitverantwortung (SMV) die elfjährige Maria Maier (6 c) aus Etzgersrieth, die sich als Wellness-Dame für Massagen gestresster Seelen anbot. Sie bekam 15 Euro. Paulus Kellner aus Straßenhäuser (10 a) schaffte es im zünftigen Tiroler-Huckepack-Kostüm auf den dritten Platz und freute sich über 10 Euro.

Die Schülersprecher Rebecca Rupprecht, Anna Braun und Lea Jander hatten bei dieser Anzahl einfallsreicher Maskierungen keine leichte Aufgabe, mit den Verbindungslehrern Alexander Heisl und Jasmin Mark die richtige Wahl zu treffen. Riesenglück hatte Sekretärin Lydia Karl, die sich von Losverkäufer Thomas Rewitzer überreden ließ, vier Lose für die Tombola zu kaufen. Da sie nicht selbst zum Fasching ging, übergab sie die Lose vertrauensvoll an Rewitzer. Mit dem Gewinn des ersten Preises, einem Pocket-Bike, landete Karl dann die größte Überraschung des Abends. Der Fernseher ging an Maximilian Schaller aus Bibershof, und das Tablet durfte Alan Müller aus Tanzmühle in Empfang nehmen.

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