Blasmusik Vohenstrauß eröffnet Sommerserenaden
Schwalben kündigen Sommer an

Träumend in einer Gartenlaube zurücklehnen und wunderbare böhmische Blasmusik genießen, das war die Einladung von Kapellmeister Johannes Gruber, der mit seinen Musikanten zum Auftakt der Sommerserenaden herrlich aufspielte. Bild: dob
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Vohenstrauß
18.05.2017
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Endlich ist es soweit: Der Flieder entfaltet seine volle Pracht und während sich der Garten mit den schönsten Blumen schmückt, hält der Wonnemonat Mai Einzug. Zeit für die Eröffnung des Serenadensommers.

(dob) Diesmal startete die Blasmusik Vohenstrauß unter Leitung von Johannes Gruber im Stadtpark den musikalischen Reigen und gab den Takt mit böhmischen Klängen vor. Es sollte eine Reise durch einen Blumenpark werden, und so manche Erinnerung an einen lauschigen Sommerabend in einer Gartenlaube wurde bei den weit über 100 Besuchern wach.

Musikalisch schlenderten die Gäste zum Beispiel mit "Zwei Strawanzer" über das kühle Gras und der Blick schweifte zu den alten Obstbäumen. Es war ein Abend der Sinne, und man fühlte sich wie auf einer Zeitreise durch eine üppig blühende Natur, begleitet mit zauberhaften Klängen der 16 Blasmusikanten.

Weiter Anreise

Die weiteste Anreise hatten wohl Heidi und Helmut Hahn an diesem Abend, vermutete dritter Bürgermeister Johann Gollwitzer augenzwinkernd, der die Besucher bei bestem Serenadenwetter im Rondell willkommen hieß. Die Rheinländer kommen aus Jülich und genießen derzeit wieder ihren Urlaub in der Oberpfalz. Mehr als 25 Mal waren sie bereits in der Pfalzgrafenstadt und haben sich sogar vor Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, mit dem sie freundschaftlich verbunden sind, das Jawort gegeben.

Nachdem der bekannte Traditionsmarsch "Erzherzog Albrecht Marsch" zur Eröffnung verklungen war, widmete sich Kapellmeister Gruber sofort dem eigentlichen Thema des Abends und beschenkte die Zuhörer mit der "Gartenpolka" und "Wiesenblumen". Harmonisch ging es zur Polka "Sonnenschein" weiter, bevor dann "Zwei weiße Rosen" besungen wurden.

Beinahe märchenhaft verzauberte das Stück "Im Rosengarten von Sanssouci" nach dem Lied "Geile Mucke". Anschließend schwirrten die "Egerländer Dorfschwalben" umher, und "Jubiläumsklänge" wirbelten durch den sonnenverwöhnten Abend, als plötzlich unverhofft "Fesche Mädels" auftauchten und die "Drei blühenden Linden" eine musikalische Rolle spielten.

Auf eine "Romanze für Tenorhorn" ließen sich die Zuhörer genauso gern ein, wie auf die "Wachtel"-Polka. Romantisch wurde es bei den unvergessenen Ernst-Mosch-Klassikern "Kerzenlicht" und "Gruß an Böhmen", mit denen die Blasmusikanten die Wanderer bildlich wieder aus dem Garten hinausbegleiteten. Zum perfekten Abschluss als Zugabe ertönte der "Böhmische Traum", für den es noch einmal Applaus gab.

Hund sorgt für Lacher

Viele Anwohner hatten ihre Sessel oder Liegen in den Garten gestellt und lauschten von dort aus dem Melodienstrauß. Einen großen Gefallen an dem Konzert hatte auch Dr. Max Paulus' Terrier "Lucky", der jeden Applaus mit zustimmenden Gebell untermauerte und so für ein tierisches Vergnügen und viel Erheiterung im Publikum sorgte.

"Wir haben heute Blasmusik der feinsten Art gehört", versicherte Gollwitzer. Feuerwehrleute bewirteten die Besucher wieder mit kühlen Getränken. Am Mittwoch, 31. Mai, um 19 Uhr spielt die Gruppe "Weidener HolzBlech" mit Reimund Mittelmeier im Stadtpark auf.
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