12.02.2018 - 20:24 Uhr
Vohenstrauß

Fernsehshow "Herzblatt" sorgt für viele Lacher: "Mathilde" hat die Wahl Heißer Flirt bei den Schützen

Roggenstein. "Herzblatt" war wohl die bekannteste Flirt-Show der 1990er Jahre. Im "Edelweiß"-Schützenhaus lebte sie heuer wieder auf: eine Wand, fünf ganz unterschiedliche Kandidaten und schlagfertige Antworten auf lustige Fragen. Die Stimmung war damit perfekt.

Feurige Mexikaner mit Ponchos und Sombreros sind beim "Edelweiß"-Schützenball in Roggenstein anzutreffen. Bild: dob
von Elisabeth DobmayerProfil

Wer beim Schützenball ohne Begleitung auftauchte, brauchte keine Angst haben, dass er den Heimweg alleine antreten musste, denn die Veranstalter hatten sich heuer etwas ganz Besonderes ausgedacht und spielten die Kultsendung nach. Mit etwas Glück war der oder die richtige Partnerin gefunden. Schützenmeister Johann Gösl strahlte angesichts der vielen Besucher über das ganze Gesicht, denn kaum ein Plätzchen blieb an diesem Abend leer.

Die fünf Kandidaten schlüpften in eine jeweils andere Rolle. Tobias Braun trat als etwas tollpatschiger, naiver Bauer auf und Hans-Jürgen Rewitzer probierte sich in der Rolle als cooler Raggae-Jamaikaner aus. Mathias Kraus dagegen kam direkt aus dem Wilden Westen als Cowboy, Maximilian Lang als durchtrainierter Sportler und Michael Gösl fühlte sich zu Männern hingezogen. Sie alle präsentierten sich hinter der berühmten Schattenwand dem Publikum.

"Tja, lieber Kandidat, jetzt musst du dich entscheiden. Wer soll dein Herzblatt sein?", ertönte die unvergessliche Stimme von Moderatorin "Susi", die Magdalena Kellner imitierte. Keine leichte Entscheidung für "Mathilde", die Herzblatt-Dame. Katharina Wolfrath versteckte sich hinter dieser Rolle und suchte ihre große Liebe, die sie im richtigen Leben längst gefunden hat. Elias Gösl hinterlegte den Sketch mit der Original-Melodie. Das "K & K"-Duo sorgte für Stimmung. Waldfeen, eine Squaw, Leopardenkätzchen und feurige Mexikaner wurden im Luhetal gesichtet. Zur Mitternachtsshow luden die Schützen die Waidhauser Gruppe "Public Surprise" ein, die einen sehenswerten Auftritt hinlegten.

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