Feueralarm während der Osternacht in der Benefiziumskirche St. Johannes Nepomuk
Großaufgebot an Feuerwehrleuten rückt in Waldau an

Vermischtes
Vohenstrauß
31.03.2018
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Riesenschreck am Karsamstagabend. Während der Osternachtfeier, die um 21 Uhr in der Benefiziumskirche St. Johannes Nepomuk begann, heulte im Ortsteil die Sirene. Kaum hatte die österliche Messe begonnen, rückten mehr als 70 Feuerwehrleute aus. In der Roggensteiner Straße 6 brannte eine Scheune lichterloh.

Ein Anwohner in unmittelbarer Nähe ließ sich auf seinem Balkon eine Zigarette schmecken und entdeckte das Feuer in wenigen Meter Entfernung. Sofort alarmierte sein Sohn die Integrierte Leitstelle in Weiden, während er selbst zum Feuerwehrhaus lief und Alarm auslöste. Weil die Scheune direkt am Dorfweiher an eine größere Scheunenzeile grenzt, löste die ILS Großalarm aus.

Neun Feuerwehren aus Waldau, Vohenstrauß, Altenstadt, Kaimling, Lennesrieth, Lerau, Oberlind, Roggenstein und Waldthurn rückten an und nahmen um den Dorfweiher Aufstellung. Mit einer etwa 120 Meter langen Schlauchleitung vom Dorfweiher und Hydranten sowie Tanklöschfahrzeug brachten die Einsatzkräfte das Feuer sofort unter Kontrolle. Einige Trupps rückten dazu mit schwerem Atemschutz vor.

Wie sich herausstellte handelte es sich um einen Holzschuppen, in dem Brennholz und ältere landwirtschaftliche Gerätschaften lagerten, die durch die Flammen gänzlich vernichtet wurden. Durch die Eterniteindeckung kam es zu explosionsartigen Knallgeräuschen. Die Notärzte Dr. Ernst Kirschsieper aus Pleystein und Werner Duschner aus Waidhaus brauchten nicht einzugreifen, da sich niemand verletzte, berichtete BRK-Einsatzleiter Marco Rappl, der mit zwei Rettungswägen anwesend war.

Kreisbrandinspektor Johann Rewitzer der mit den Kreisbrandmeistern Martin Weig, Thomas Kleber und Christian Demleitner am Brandort war, zeigte sich erleichtert, dass durch das schnelle Eingreifen Schlimmeres verhindert werden konnte.

Die Polizeibeamten aus Vohenstrauß nahmen umgehend die ersten Ermittlungen auf, die in alle Richtungen gehen. Da sich keine elektrische Versorgung im Schuppen befand, kann aller Wahrscheinlichkeit nach ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Der Sachschaden dürfte im unteren vierstelligen Bereich liegen.
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