24.01.2018 - 16:16 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Jahreshauptversammlung des SV Waldau Geld liegt noch bei der Stadt

Freud und Leid stehen beim Sportverein Waldau im abgelaufenen Vereinsjahr nah beieinander. Während es sportlich bestens läuft, werden Mitglieder mit dem plötzlichen Tod des Sportheimwirts Alfred Fritsch konfrontiert.

Die SV-Vorsitzenden Roman Lindner (rechts) und Johann Hermann (hinten, links) zeichnen langjährige Mitglieder aus. Unter den Geehrten befindet sich auch Ehrenvorsitzender und Ehrenamtsbeauftragter Hans-Werner Anzer (Zweiter von links). Bild: dob
von Elisabeth DobmayerProfil

Waldau. Dieser hat eine tiefe Lücke hinterlassen. Zwar steht Witwe Christine Fritsch in dieser schweren Zeit dem Verein weiterhin zur Seite, doch für die Verantwortlichen bedeutet die neue Situation trotzdem einen Mehraufwand.

In der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung verwies Vorsitzender Roman Lindner auf den tags zuvor eingefahrenen Erfolg beim Grenzlandcup. Derzeit belegt die erste Mannschaft in der Kreisklasse den dritten Platz. Das zweite Team spielt in der B-Klasse. Als Trainingsfleißigster schrieb sich Markus Müssig mit 46 Einheiten der insgesamt 47 ein, gefolgt von Fabian Vogt mit 45 Mal. Tobias Guber führte die Torschützenliste an.

Die Mannschaft will sich in der Liga etablieren und möglichst weit vorne mitspielen, versicherte Trainer Daniel Wolfrath. In der Fairness-Tabelle nimmt der SV Waldau ebenfalls einen dritten Platz ein. Derzeit sind 120 Jugendliche in 7 Mannschaften für die Spielgemeinschaft (SG) mit Partnervereinen aktiv und werden von 15 Trainern betreut, informierte Jugendleiter Johannes Ertl. Die B-Junioren spielen in der SG mit Letzau, Irchenrieth und Schirmitz in der Kreisliga und behaupten den dritten Platz. Die A-Jugend (Letzau, Irchenrieth und Altenstadt/Voh.) belegt den ersten Rang in der Kreisklasse.

Daneben galt es, viele gesellige Veranstaltungen aufzuzählen wie die Aufstiegsfeier der A-Jugend und das einwöchige Trainingslager der B-Jugend in Österreich. Größtes Projekt ist der Bau der Entwässerungsanlage auf dem Sportgelände. Als erste Baumaßnahme wurde ein 50 000 Liter Wassertank ins Erdreich eingebaut. Roman Lindner richtete diesbezüglich einen großen Dank an die Stadt für die Bezuschussung des Projekts. Rosi Hirmer koordiniert die Damengymnastikgruppe. Sogar eine eigene Stadionzeitung wird in der "Elm-Arena" aufgelegt, die Lukas Köstler gestaltet. Als Höhepunkt im Vereinsjahr bezeichnete der Vorsitzende das Waldauer Dorffest.

Thomas Herrmann ging auf die Mitgliederentwicklung ein. Nach 7 Austritten und 6 Sterbefällen sowie 23 Neumitgliedern gehören aktuell 345 Personen zum Verein. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs um 10 Leute. "In Waldau wird beste Nachwuchsarbeit geleistet", lobte FDP/UW-Stadtratsfraktionssprecher Johann Gösl, der eine Spende an die Jugendabteilung überreichte.

"Der SV Waldau ist eine echte Fußballgröße. Da kann man nur den Hut ziehen", erklärte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer. Beim Projekt der Sportplatzentwässerung wunderte er sich, dass die Verantwortlichen noch keinen Zuschuss von der Stadt abgerufen haben, obwohl sie bereits Ausgaben tätigten. "Das Geld ist jederzeit abrufbereit." Der Stadtrat genehmigte den Waldauern einen Zuschuss in Höhe von 15 000 Euro. Dafür soll es eventuell sogar einen Umweltpreis geben. Wutzlhofer überreichte auch eine Spende der CSU-Stadtratsfraktion für die Jugendabteilung.

Ehrungen

Der SV Waldau ehrte in der Jahreshauptversammlung einige Mitglieder. Mit Gold für 40 Jahre Zugehörigkeit zeichnete der Verein Willibald Wiesent, Karl Kiesl, Andreas Kiesl, Siegbert Kick, Martin Schwenke, Peter Wiesent, Hans-Werner Anzer, Hans Wiesent, Rainer Schaller und Franz Gruber. Die silberne Vereinsnadel für 25 Jahre Mitgliedschaft ging an Alfred Weber. Das bronzene Abzeichen für 15 Jahre erhielten Markus Zitzmann, Matthias Eckl, Olga Götz, Alexander Fritsch, Daniel Rewitzer, Uli Rupprecht, Lukas Köstler, Martin Herrmann, Johannes Bauer, Lukas Lindner, Michael Schaller, Bastian Mittelmeier, Daniel Riebl und Stefan Striegl. (dob)

Der SV Waldau ist eine echte Fußballgröße. Da kann man nur den Hut ziehen.Bürgermeister Andreas Wutzlhofer
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