09.01.2018 - 20:00 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Johann Gösl blickt auf die vergangenen 50 Jahre Fast jeden Tag im Schützenhaus

Roggenstein. In seinem Rückblick erinnerte Schützenmeister Johann Gösl an die Höhepunkte der vergangenen 50 Jahre. So lange führt er schon die "Edelweiß"-Schützen.

Johann Gösl feierte am Dreikönigstag einen einsamen Rekord in eigener Sache und bewältigte die 50. Jahreshauptversammlung als Chef der "Edelweiß"-Schützen. Ohne seine Ehefrau Theresia wäre das nicht möglich gewesen, die sich als Wirtin im Schützenhaus viele Lorbeeren verdient. Dieses einmalige Jubiläum wurde mit viel Applaus bedacht.
von Elisabeth DobmayerProfil

1973 stand der Bau des Schützenhauses mit einem Kostenvoranschlag von 348 000 Mark an. Nach der Fertigstellung verbuchte der Verein noch 6000 Mark Guthaben auf dem Konto. Viele Eigenleistungen machten es möglich. Sämtliche Jubelfeste wie das 50-jährige und 75-jährige Bestehen wurden mit satten Gewinnen abgerechnet. Bei seiner Amtsübernahme waren 87 Mitglieder im Verein. Heute sind es über 300 Schützen.

"Nie wurden Schulden gemacht", hob der Schützenmeister hervor. Im Gegenteil: Das Vereinsvermögen sei vielmehr erheblich gesteigert worden. Es sei nicht sein alleiniges Verdienst, sondern auch das seiner Ehefrau Theresia und aller Mitglieder.

Der Schützenhausbetrieb ist ohne die Gösls nicht vorstellbar. Es vergeht fast kein Tag im Jahr, an dem der Schützenmeister und seine Gattin nicht nach dem Rechten sehen. Gösl führe das Schützenmeisteramt mit sehr viel Liebe und Enthusiasmus aus und würde es gerne weitere 50 Jahre ausfüllen. Doch das fortschreitende Alter stehe gegen dieses Ansinnen und deshalb sei es unausweichlich an der Zeit, Gedanken für die Nachfolgeregelung anzukurbeln.

"Es hat einfach Spaß gemacht", versicherte er. Auch in den nächsten beiden Jahren werde er sich für den Verein voll einsetzen, der sein ganzes Leben bedeute. "Hier sind besondere Personen an einem besonderen Ort", versicherte zweiter Bürgermeister Uli Münchmeier. Ebenfalls Dank kam von Gauschützenmeister Stefan Brandmiller, der die einzigartige Leistung des sehr engagierten Ehepaars in den Mittelpunkt seines Grußworts stellte.

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