Johannes Stauber zu Gast bei Kai Pflaumes Fernsehsendung
Vohenstraußer duelliert sich mit Horst Lichter und gewinnt

Keine Spur von Lampenfieber: Der Vohenstraußer Johannes Stauber fachsimpelte mit Moderator Kai Pflaume (Mitte) und Fernsehkoch Horst Lichter vor dem Duell über Bulldogs. Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
18.12.2016
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Nun ist das Geheimnis gelüftet, warum sich Fernsehmoderator Kai Pflaum Ende September in der Pfalzgrafenstadt aufhielt: Der 13-jährige Johannes Stauber aus Vohenstrauß war Kandidat bei der Fernsehsendung "Klein gegen Groß - Das unglaubliche Fernsehduell", die am Samstagabend im Ersten ausgestrahlt wurde. Der begeisterte Bulldog-Fan forderte Fernsehkoch Horst Lichter in einem Duell heraus, in dem er behauptete: "Ich erkenne mehr Traktoren am Geräusch ihrer Motoren als Oldtimer-Sammler Horst Lichter!"

Bereits mit drei Jahren, so erzählte Johannes selbstbewusst, lenkte er auf dem Schoß des Opas den Traktor. Und auch nur deswegen, weil seine Beinchen nicht zur Kupplung reichten. Mit sechseinhalb Jahren setzte er sich auf dem elterlichen Grundstück erstmals alleine ans Steuer.

"Klein gegen Groß, auf los geht's los", hieß es am Start für den jungen Mann aus der ehemaligen Kreisstadt, der weder Computer noch Handy braucht und für den die Traktorengeräusche Musik sind. "Andere spielen mit dem Computer, ich fahr lieber Traktor", sagt Johannes über sein Hobby. Seit er denken könne, interessiere er sich für Autos, Traktoren, Motoren und kümmere sich auch im elterlichen Betrieb um den Fuhrpark.

Auch sein Gegner Lichter hat eine ausgeprägte Leidenschaft für alles, was einen Motor hat. Wer von den beiden hat das feinere Gehör und kann mehr Trecker, Marke und Baujahr allein am Geräusch erkennen? Johannes träume schon davon, sobald er den Traktorführerschein besitzt, zur Schule zu fahren, erzählte seine Mama Christa vor laufender Kamera. Zusammen mit Ehemann Robert saß die Familie im Studio, zu dem auch der fünfjährige Markus gehört, und fieberten mit.

Im Vorspann wurde Pflaume mit dem hauseigenen Taxiservice Stauber mitten hinein ins Vohenstraußer Gewerbegebiet chauffiert. Zwei "gefährliche Wachhunde" begrüßten den Moderator. Bei einem Rundgang im Zimmer von Johannes mit der FC-Bayern-Bettwäsche, meinte Pflaume, er sei in einem regelrechten Siegerzimmer gelandet mit einem riesigen Landmaschinenfuhrpark. Natürlich durfte auch der Moderator einige Bulldog-Runden im Hof drehen. "Ene meine miste, ich nehm' die grüne Kiste", reimte er, als er mit einem 14-PS-starken MAN über den Stauberschen Hof fegte.

"Der Sound ist gut und das habe ich super gemacht", lobte sich Pflaume selbst. "Naja, es geiht scho", konterte Johannes trocken. Der 13-Jährige absolvierte auch schon ein Praktikum in einem Landmaschinenbetrieb, erfuhren die Zuschauer, als er mit dem Moderator einen Frontlader abbaute und anschließend den Motor eines Traktors in diesem Betrieb checkte.

Seine besonderes Talente stellte der Vohenstraußer dann einem Millionenpublikum unter Beweis. Nachdem Pflaume 8 verschiedene Traktoren aus insgesamt 40 ausgewählt hatte, durfte Johannes beginnen und machte es richtig spannend, als er beim Deutz 7250 Warrior danebenlag. Doch auch Lichter erkannte den Massey Ferguson 7726 nicht.

Der nächste, ein Fendt 313 Vario, saß und auch Lichters Claas Arion 420, erkannte Johannes Stauber, genauso wie den Zetor 50 Super. Mit dem Ursus W 335 landete dann auch Horst Lichter seinen ersten Punkt. Zwar lag der Vohenstraußer noch einmal beim Allgaier A 12 daneben, aber dafür erkannte er Lichters MAN und setzte sich am Ende mit 2:1 durch und holte den Sieg in die Oberpfalz.

Johannes stand der Stolz ins Gesicht geschrieben als er wieder zurück ins Studio kam und sich von seinen Eltern und dem Publikum feiern ließ. Ein ferngesteuertes Hochleistungs-Turbo-Geländefahrzeug nahm er von Pflaume als Lohn für seine Leistung entgegen.
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Sieglinde Schärtl aus Leuchtenberg | 18.12.2016 | 14:39  
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