29.05.2017 - 22:08 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Katholische Pfarrgemeinde Vohenstrauß 59 Schüler und ein 66-Jähriger empfangen die Firmung

Für den einen bedeutet Glück, wenn er morgens im Kreis seiner Familie in ein Brot beißt, und für den nächsten kann Glück wieder etwas ganz anderes sein. Die Antworten auf diese Frage würden ganz unterschiedlich ausfallen, meinte Abt Hermann-Josef Kugler aus Windberg bei der zweiten Firmung des Jahres am Samstag in der katholischen Stadtpfarrkirche. Diesmal waren die Sechstklässler aus der Seelsorgegemeinschaft Vohenstrauß und Böhmischbruck sowie aus den Pfarreien Tännesberg, Leuchtenberg und Roggenstein an der Reihe. Unter die 59 Jugendlichen hatte sich der 66-jährige Uwe Siewert (im Rollstuhl) gemischt, der sich trotz seines fortgeschrittenen Alters dafür entschieden hatte, sich noch firmen zu lassen. "Da habe ich Glück gehabt", sei eine oft gebrauchte Aussage. Selbst ein Sechser im Lotto schaffe nur den äußeren Rahmen von Glück, meinte der Prämonstratenser-Abt. Dauerhaftes Glück finde der Mensch nur bei Gott. Das Zeichen der Handauflegung habe einen mehrfachen Sinn, erfuhren die Firmlinge während des Festgottesdiensts, den Instrumentalisten und die Gruppe "Fidelis" unter Leitung von Lena Mittelmeier begleiteten. Von den insgesamt 60 Firmlingen stammen jeweils 8 aus den Pfarreien Leuchtenberg und Tännesberg und 7 aus Roggenstein, die übrigen 37 aus dem Pfarreigebiet Vohenstrauß. Bild: dob

von Elisabeth DobmayerProfil
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