Rotkreuzgemeinschaft beweist Zusammenhalt
Gelungener Neuanfang

Vincent und Katrin Poschenrieder gestalteten die BRK-Adventfeier im Pfarrheim St. Marien mit weihnachtlichen Klarinettenklängen aus.
Vermischtes
Vohenstrauß
20.12.2016
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"Manchmal trifft uns ein Neubeginn mit voller Wucht." Zitat: Dr. Franz Sollfrank über die Verlegung der Rettungswache nach Lohma

Es ist eine bunte Mischung von Eindrücken und Impulsen in Bildern, Worten und Musik, die sich den Gästen bei der BRK-Adventfeier im katholischen Pfarrheim St. Marie" zum Thema "Neuanfang" eröffnet.

Die Bereitschaftsärzte Dr. Doris Kurzka, Martin Poschenrieder, Dr. Franz Sollfrank und Dr. Richard Pruy sowie dessen Ehefrau Birgit machten sich darüber Gedanken. Als Mutter-Sohn-Klarinetten-Duo traten Katrin und Vincent Poschenrieder auf und gestalteten die Feier melodisch aus.

Für viele bleibe ein echter Neuanfang ein Traum oder gehe gar in der Hektik des Alltagslebens unter, führte Birgit Pruy aus. Oft komme ein Neuanfang schleichend und werde gar nicht wahrgenommen. Im Mittelpunkt ihrer Betrachtung stand der Song "Neuanfang" von Clueso, nachdem Bereitschaftsleiter Johann Ram die BRK-Führungsriege an der Spitze mit dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Dr. Rudolf Poschenrieder und Direktor und Kreisgeschäftsführer a. D. Adolf Dendorfer willkommen hieß. Ein Neubeginn wurde ganz offensichtlich mit der ersten BRK-Adventfeier im neuen Pfarrheim. Doch nicht jeder Neubeginn sei so angenehm. In der Regel bedeute ein Neuanfang ein großes Wagnis und sei mit großen Anstrengungen, Unsicherheiten, ja auch mit Ängsten verbunden. "Manchmal trifft uns ein Neubeginn mit voller Wucht", sinnierte Dr. Sollfrank weiter. "So musste auch unsere Rotkreuz-Familie im vergangenen Jahr erfahren, was es heißt, zu einem 'Neubeginn' gezwungen zu werden!"

Mutig in die Zukunft

Es brauche in der Rotkreuzgemeinschaft zahlreiche helfende Hände, die mit anpacken, sich mit Rat und Tat einbringen, um gemeinsam die Aufgaben, die sich über das Jahr stellen, bewältigen zu können. "Immer mit unserem obersten Ziel im Blick, dem Dienst an den Menschen, die unsere Hilfe und Unterstützung brauchen", führte der Arzt aus. Dazu müssten immer wieder neue Wege eingeschlagen werden. Aber es dürfte darauf vertraut werden, dass auch heute Gutes entstehen könne: "Etwas neu anfangen mit Mut und Vertrauen. Sich über dieses Anfangen ganz sachte hinausführen lassen in das Wunder des Gelingens."

Freude am Ehrenamt

Mit ihren Beiträgen hätten die Bereitschaftsärzte und das Klarinetten-Duo Poschenrieder das Tor zum Weihnachtsfest hin ein Stück weit aufgestoßen, versicherte stellvertretende Bereitschaftsleiterin Gabriele Kreuzer. Man solle voller Zuversicht den Blick nach vorne in die Zukunft wagen, neue Herausforderungen annehmen, neue Ziele definieren und umsetzen, unterstrich Kreuzer. Nur so könnten sie dem Weg in die Zukunft ein gutes Ziel geben.

Sie stellt die Freude in der Gemeinschaft des Ehrenamts und das gegenseitige Vertrauen in den Mittelpunkt. Mit Blick auf das Kind in der Krippe sollte man immer wieder Ermutigung finden für einen Neuanfang. Jeder Einsatz aller Rotkreuzler habe seine Einmaligkeit und war damit ein Neubeginn für diese Stunde, diesen Tag. An alle Helfer appellierte sie, dass sie weiterhin der BRK-Gemeinschaft treu bleiben, auch wenn die Aus- und Weiterbildungen viel Zeit kosten. In gleicher Weise dankte Kreuzer auch den Kameraden von Polizei und Feuerwehr und allen, die die Rotkreuzarbeit stets unterstützten.

Manchmal trifft uns ein Neubeginn mit voller Wucht.Dr. Franz Sollfrank über die Verlegung der Rettungswache nach Lohma
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