Schwerer Unfall auf der Staatsstraße 2166
Einsatz am frühen Morgen

Auf der Staatsstraße 2166 bei Waldau kam es am Donnerstagmorgen gegen 6.45 Uhr bei einem Überholvorgang zu einem Zusammenstoß zweier Verkehrsteilnehmer.
Vermischtes
Vohenstrauß
20.04.2017
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Waldau. Ein Moment der Unaufmerksamkeit löste am heutigen Donnerstagmorgen gegen 6.45 Uhr einen folgenschweren Unfall auf der Staatsstraße 2166 bei Waldau aus.

Ein 55 65-jähriger Urlauber aus Bamberg, der sich in Schönsee aufhält, befuhr zu diesem Zeitpunkt mit seinem Opel Astra die Strecke von Vohenstrauß nach Weiden. Vor ihm befand sich ein Lastwagen. Hinter den beiden Fahrzeugen näherte sich kurz nach der zweiten Ortszufahrt beim „Schloßweiher“ eine 19-jährige Studentin aus dem Raum Ulm mit ihrem Renault Megane und setzte auf der übersichtlichen Geraden zum Überholvorgang an. Als sie sich auf Höhe des Bambergers befand, scherte dieser unvermittelt aus und kollidierte mit der jungen Frau. Durch die Karambolage kamen beide Fahrzeuge nach links von der Fahrbahn ab und blieben an der angrenzenden Straßenböschung stehen. Der Bamberger stieß dabei noch frontal an einen 20 Zentimeter dicken Baum. Der 55 65-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erst durch den Einsatz von schweren Rettungsmitteln der Stützpunktfeuerwehr aus Vohenstrauß befreit.

Unfallbeteiligte kommen leicht verletzt ins Klinikum


Nach der Erstversorgung durch den Notarzt Dr. Ernst Kirschsieper aus Pleystein und der BRK-Rettungsmannschaft kamen beide leicht verletzten Unfallbeteiligten ins Klinikum Weiden. Die Feuerwehren aus Waldau und Altenstadt leiteten den zu diesem Zeitpunkt bereits einsetzenden Berufsverkehr über Kaimling und Waldau um. Rettungsdienstleiter Jürgen Sollfrank organisierte die Einsatzkräfte des BRK vor Ort. Da gleichzeitig ein Notarzteinsatz in Altenstadt erforderlich war, flog der Rettungshubschrauber „Christoph 80“ mit einer zweiten Mannschaft an. Den Gesamtschaden bezifferten die Polizeibeamten der Inspektion Vohenstrauß auf 10.000 Euro. Kreisbrandinspektor Johann Rewitzer kam ebenfalls zur Unfallstelle. Für knapp eine Stunde war die Strecke komplett für den Verkehr gesperrt.
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