Schwerer Unfall bei Georgenberg
Rollerfahrer (69) tödlich verunglückt

Für einen 69-jährigen Honda-Roller-Fahrer kam am Dienstagabend gegen 17.39 Uhr beim Kastanienhof auf der Staatsstraße 2154 jede Hilfe zu spät.
Vermischtes
Vohenstrauß
16.05.2017
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Georgenberg. (dob) Für einen 69-jährigen Rollerfahrer aus dem mittleren Teil des Landkreises Neustadt/WN kam am Dienstagabend gegen 17.30 Uhr jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle nahe des Hotels Kastanienhofes in Georgenberg. Das teilte die Polizei Vohenstrauß mit.

Der Biker war auf der Straße von Pleystein in Richtung Brünst unterwegs. Nahe des Kastanienhofs wollte der Zweiradfahrer mit seiner Honda nach links in die Staatsstraße einbiegen, die Georgenberg mit Waidhaus verbindet. Zur gleichen Zeit war auf dieser Vorfahrtsstraße ein Renault Transit unterwegs, den ein 56-jähriger Tscheche steuerte, der mit seiner Mutter (79) aus Georgenberg kam. In diesem Moment bog der Biker nach links in Richtung Georgenberg ab. Beim Einfahren missachtete er die Vorfahrt des Kastenwagens. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, zog der Autofahrer auf die linke Straßenseite. Dabei stießen beide Fahrzeuge zusammen. Der Rollerfahrer schleuderte mit seinem Krad mehrere Meter in die angrenzende Wiese.

Der Georgenberger "Helfer vor Ort" Ringo Haase traf als erster der angeforderten Hilfskräfte an der Unfallstelle ein. Er begann sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Ohne Erfolg. Die Verletzungen des Rollerfahrers waren zu schwer.

Der Waidhauser Notarzt Werner Duschner kümmerte sich um die unter Schock stehenden Fahrzeuginsassen, die unverletzt geblieben waren. Sie waren an diesem Tag beim Sperrmüllsammeln in Flossenbürg unterwegs und wollten gerade wieder in Richtung Heimat in der Nähe von Pilsen fahren. Ein zufällig an der Unfallstelle vorbeikommender Passant übernahm Dolmetscherdienste für die Polizisten aus Vohenstrauß, die den Unfallhergang ermittelten.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Weiden wurde zur Klärung ein Sachverständiger hinzugezogen. Feuerwehrleute aus Brünst und Neudorf regelten den Verkehr. Auch ein Notfallseelsorger kam zum Unfallort. Sowohl am Krad als auch am Kastenwagen entstand ein Totalschaden von 7000 Euro.
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