Sitzung des Vohenstraußer Verkehrausschusses
Weg für Feuerwehr freimachen

Entlang des Walter-Siegert-Caritasheims in der Don-Bosco-Straße kommt auf einer Länge von 15 Metern ein absolutes Haltverbot wegen der neu eingerichteten Löschwasserentnahmestellen für die Feuerwehr im Brandfall.
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Vohenstrauß
29.03.2018
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Entlang des Walter-Siegert-Caritasheims kommt auf einer Länge von 15 Metern ein absolutes Haltverbot wegen der neuen Löschwasserentnahmestellen (rechts) für die Feuerwehr. Bild: dob

Im Bereich der Don-Bosco-Straße entlang des Seniorenheims ist das Parkaufkommen wegen der Grundschule sehr hoch. Das könnte die Feuerwehr im Brandfall behindern. Nun gibt es eine Lösung.

Durch die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen im Walter-Siegert-Caritasheim wurde auch das Brandschutzkonzept erneuert und die Nass- in Trockensteigleitungen geändert. Im Brandfall würde das Löschwasser von der Stützpunktwehr vom Tanklöschfahrzeug in den vorgesehenen Löschwassereinspeisungspunkt am Gebäude geleitet.

Aus diesem Grund forderte Kommandant Mario Dobmayer, an der Don-Bosco-Straße ein Haltverbot. Nachdem es eine gesetzliche Vorgabe ist, war diese Entscheidung selbstredend. Im Bereich von 15 Metern entlang der Rückseite des Caritasheims wird nun ein Parkverbot mit Feuerwehranfahrtszone errichtet. Weil in diesem Bereich das Parkaufkommen an der Grundschule ziemlich groß ist und Lehrer sogar bis zur Praxis von Dr. Lothar Kiehl ihre Fahrzeuge abstellen, soll die Sanierung des Straßenzugs Priorität bekommen. Mit der Katholischen Kirchenstiftung als Grundstücksbesitzer sollen zudem Verhandlungen geführt werden, entlang der Grundschulgrünfläche Parkplätze anzulegen.

Der ehemalige Stadtrat Wolfgang Töppel stellte an den Verkehrsausschuss den Antrag, im Bereich der Baufirma Töppel an der Sudetenstraße eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde einzurichten. Grund: In diesem Bereich befinden sich mehrere nicht gut einsehbare Ausfahrten, außerdem nutzen große Lastwagen die Lagerausfahrt der Baufirma und Kinder wechseln die Straßenseite.

"Ich halte das, angesichts des Verkehrsaufkommens für überflüssig", meinte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer. Für Heinrich Rewitzer hätte die Geschwindigkeitsbegrenzung nur dann einen Sinn, wenn das gesamte Gebiet in eine 30-Zone umgewandelt werden würde. Die Gremiumsmitglieder sahen ebenfalls keinen Handlungsbedarf und lehnten den Antrag ab.

Der Verkehrssachbearbeiter der Polizei Vohenstrauß, Jakob Stahl, war die Strecke abgefahren und versicherte, dass kaum ein Fahrzeug schneller als 30 Kilometer pro Stunde in diesen Abschnitt einfahren könne. Kaum ist das Neubaugebiet "Sommerwiesen" an das Straßennetz angebunden, flatterte der Stadt der erste Antrag auf Verkehrsberuhigung ins Haus. Ein Anwohner hatte FW-Stadtrat Bernhard Kleber gebeten, eine bauliche Veränderung am Braunetsriether Weg auf Höhe des Neubaugebiets im Verkehrsausschuss anzustoßen, da die schnurgerade Strecke bis zum Bau- und Gartenmarkt Autofahrer zum Schnellfahren verleite.

Stahl wies darauf hin, dass die Ausfahrt des Veilchenrings durch den abgesenkten Bordstein rechtlich gesehen einer Grundstücksausfahrt gleichzusetzen sei und somit untergeordnet in den Braunetsriether Weg münde, der damit vorfahrtsberechtigt sei. Die Räte beschlossen, dass das bereits angebrachte Schild "Rechts vor Links" abmontiert und dafür der Veilchenring mit "Vorfahrt gewähren" beschildert wird. Wegen Erfolglosigkeit lehnten die Mitglieder im gleichen Atemzug einstimmig eine Geschwindigkeitsbegrenzung ab. Alfred Uschold aus Unterlind würde sich für den Ortsteil eine Zusatzbeschilderung zu den Hausnummern wie in Obertresenfeld oder Straßenhäuser wünschen. Diesem Wunsch wurde entsprochen. Das Ansinnen von Willi Kellner, am Ortseingang von Oberlind bei der Einmündung zur Straße "Am Pfarrgarten" zu seinem Anwesen, ein verdeutlichendes Hinweisschild "Rechts vor Links" anzubringen, lehnte das Gremium ab.
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