04.01.2016 - 16:42 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Ski- und Snowboardzentrum auf dem Fahrenberg Bahn frei für halbe Piste

Endlich ist der Winter da, und alle Brettlfans dürfen sich freuen. Im Ski- und Snowboardzentrum auf dem Fahrenberg gibt es nämlich eine Premiere.

Seit 30. Dezember laufen die Schneekanonen im Ski- und Snowboardzentrum auf dem Fahrenberg. Auf dem unteren, flachen Teil der Piste haben alle Brettlfans ab Dienstagvormittag freie Fahrt. Bild: tss
von Thorsten Schreiber Kontakt Profil

Fahrenberg/Vohenstrauß. Denn ab Dienstag, 5. Januar, um 10 Uhr ist zumindest der untere Teil der Piste befahrbar. TV-Vorsitzender Klaus Nigg erläutert im Interview, warum die Verantwortlichen diesmal eine Neuerung wagen.

Herr Nigg, mal ganz ehrlich: Haben Sie überhaupt noch daran geglaubt, dass Skifahren in diesem Winter hier noch möglich ist?

Nigg: Die Hoffnung haben wir nie aufgegeben, weil der Winter erfahrungsgemäß bei uns erst im Januar kommt. Die Frostperioden verschieben sich eben. Dass es aber so schnell geht, hätten wir nicht gedacht.

Seit wann laufen die Schneekanonen?

Nigg: Mit Unterbrechungen seit 30. Dezember. Wenn es die Verhältnisse zulassen, laufen sie aber rund um die Uhr.

Hat es für die Beschneiung denn überhaupt genügend Wasser gegeben nach dem trockenen Sommer?

Nigg: Das war eigentlich unser größtes Problem. Wir hatten Angst, dass das Wasser nicht ausreicht. Aber indem, dass wir jetzt zunächst nur den unteren Teil der Piste beschneien, reicht es. Nun hoffen wir, dass es weiter kalt bleibt.

Um dann weiter zu beschneien?

Nigg: Genau. Wenn die Temperaturen es erlauben, wollen wir den gesamten Hang so schnell wie möglich zur Verfügung stellen. Aber wir sind froh, dass es jetzt überhaupt so geht.

Warum haben Sie die Schneekanonen diesmal nur für den unteren, flacheren Teil der Piste eingesetzt?

Nigg: Im Oktober war ein Fachmann hier, der uns das vorgeschlagen hat: "Macht nur einen Teil des Hangs, dann könnt ihr in aller Ruhe den Rest machen."

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Weitere Informationen im Internet:

www.ski-fahrenberg.de

Wir hatten Angst, dass das Wasser nicht ausreicht.TV-Vorsitzender Klaus Nigg
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