St.-Thomas-Filialkirche: „Lebende Krippe“ begeistert Gottesdienstbesucher
Seid lieb zueinander

"Vor 2000 Jahren ist es geschehen, ihr sollt es hören, ihr sollt es sehen. Ihr sollt erfahren, wie alles begann. Seid mucksmäuschenstill. So fing alles an." Die Darsteller des Krippenspiels erreichten auch in diesem Jahr die Herzen der Gläubigen in der St.-Thomas-Kirche. Bild: dob
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Vohenstrauß
27.12.2016
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Oberlind. (dob) In einer bewegenden Szenerie spielten die Buben und Mädchen die Geburt des Jesuskindes in einem Stall in Bethlehem nach. Jeder Darsteller schlüpfte in der voll besetzten St.-Thomas-Filialkirche überzeugend in seine Rolle. Jeder Part war gleich wichtig und vor allem kam die "Lebende Krippe" bei den Gottesdienstbesuchern bestens an.

Bald lag das Kind nach der kilometerlangen, aufreibenden und kräftezehrenden Herbergssuche in der Krippe. Maria hatte es nie an Mut gefehlt, denn wenn man auf Gott vertraue, dann werde alles gut. Zusammen mit Ruhestandsgeistlichem Karl Maria Ferges hatten die Familien in der Kinderkrippenfeier am Nachmittag die Szenen der Geburt erlebt. "Ihr habt erfahren, wie alles begann. Seid lieb zueinander, dann fängt Weihnachten an", forderten die Kleinen die Gläubigen am Ende zur Nächstenliebe auf.

Die Schwestern Paula und Frieda Herrmann gestalteten die Feier musikalisch mit. Unterstützt wurden die Kinder durch die Sprecher der einzelnen Rollen, die Silvia und Helmut Wildenauer, Regina und Johanna Rössler, Tobias Schuch, Philipp Hirmer und Annika Wittmann übernahmen. Folgende Darsteller traten auf: Afra Fritz (Erzähler), Bastian Schuch (Kaiser), Richard Lorenz (Josef), Emily Hinderlich (Maria), Michael Wildenauer und Genoveva Fritz (Wirte), Johannes Wittmann (Bauer), Stewart Reiswich (Esel), Simon Uschold (Ochse), Thore Fritz (Stern). Desweiteren spielten mit: Jana Hirmer (großer Engel), Linda Hinderlich, Luisa Heuberger, Anna Wildenauer, Mia-Sofie Arlt und Selina Arlt (Engelschar), Magnus Fritz, Marlene Heuberger, Luis Hinderlich und Marcello Brenner (Hirten).

Für das Einstudieren zeigten sich Ulrike Wittmann und Helga Guber verantwortlich. Für viele Kinder war nach dem Ende der Feier der Moment für die Bescherung zu Hause gekommen. Kein Wunder, dass die meisten Gäste verschwanden, um in die warme Stube zum Christkind zu kommen.
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