05.07.2017 - 12:14 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Vohenstrauß rüstet Fuhrpark des Bauhofs auf Stadt voll in Fahrt

Damit der Bauhof noch effizienter und effektiver arbeiten kann, investiert die Kommune rund 178 000 Euro: Die Stadt stellt zwei neue Fahrzeuge in den Fuhrpark.

Ein Allrad-Kipper und ein Rasenmäher sind die neuesten Errungenschaften des städtischen Bauhofs. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, Außendienstleiter Karl Frey und Werkstattchef Lorenz Haberkorn (von links) präsentierten die Neuanschaffungen. Bild: dob
von Elisabeth DobmayerProfil

(dob) In der Halle stehen nun ein Arocs 1830 Allrad-Kipper mit spezieller Winterdienstausrüstung (140 000 Euro) und außerdem ein Grillo-Rasenmäher für 38 000 Euro. Ein rund 30-jähriger Lastwagen, der demnächst verkauft werden soll, wurde durch die Neuanschaffung ersetzt.

"Der hat uns einen langjährigen Dienst geleistet", versicherte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer. Die Reparaturen wären mittlerweile ins Geld gegangen und waren nicht mehr rentabel. Deshalb habe der Stadtrat die Ersatzbeschaffung bewilligt, informierte Außendienstleiter Karl Frey.

Beim Neuzugang handelt es sich um einen Mercedes-Benz mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 18 000 Kilogramm mit 354 PS und einem Sechs-Zylinder-Reihenmotor. Zu seinen hervorzuhebenden Eigenschaften zählt der geringe Kraftstoffverbrauch im Verhältnis zu seiner hohen Leistung sowie den zahlreichen technischen Innovationen.

Die neue Motorgeneration dieser Baureihe verfügt im Vergleich zum bisherigen Motor mit 326 PS, um rund 0,5 Liter mehr Hubraum und ein durchzugsstarkes Ansprechverhalten ab der Leerlaufdrehzahl, machte Frey die Vorteile deutlich. Der hydraulische Kipper öffnet seine linke Bordwand automatisch bis zu einem Klappwinkel von 175 Grad und braucht nicht mehr per Hand bedient werden. Das bringe nicht zuletzt eine Arbeitsersparnis für den Fahrer, der dafür nicht einmal aus seinem Führerhaus steigen braucht, um Schüttgüter zu entladen.

Multifunktional ist die zweite Neuanschaffung, der Grillo-Rasenmäher, für sämtliche anfallenden Mäharbeiten auf den städtischen Grundstücken einzusetzen. In den vergangenen Jahren wurden derartige Grünflächen immer mehr, begründete Wutzlhofer den Kauf.

Auch wenn das Gras bei den heißen Temperaturen nicht sonderlich schnell wächst, aber die städtischen Anlagen sollen ein ansprechendes Erscheinungsbild abgeben. In den Sommermonaten sei dieses Gerät täglich während der Arbeitszeit der Bauhofmitarbeiter im Einsatz, führte Frey aus. Der 34-PS-starke Grillo sei ebenfalls eine Ersatzbeschaffung für den bisherigen Amazon. Doch der ist längst noch nicht am Ende seiner Tage und wurde von Werkstattchef Lorenz Haberkorn wieder repariert und steht zusätzlich einsatzbereit zur Verfügung.

Der Großflächenmäher mit einer Schnittweite von gut 1,30 Metern verfügt über einen hydraulischen Vierradantrieb mit permanentem Allradantrieb und hat ein Schnittgut-Fassungsvermögen von 900 Litern. Das Mäh-Gut kann per Hebewerk in bis zu zwei Metern Höhe über einem Grüngutcontainer mit automatischer Öffnung entleert werden. Mit dem neuen Mäher können pro Stunde bis zu 12 000 Quadratmeter Rasenfläche gemäht werden.

Das Stadtoberhaupt stieg gleich einmal selbst auf das Gefährt und drehte eine Runde über das Bauhofareal. "Da macht das Mähen Spaß." In den vergangenen viereinhalb Jahren investierte die Stadt 622 000 Euro in den Maschinen- und Fuhrpark des Bauhofs. "Die Stadt lässt sich die gute Ausstattung schon etwas kosten. Deshalb haben wir auch so eine hohe Schlagkraft und die wollen wir unbedingt erhalten", unterstrich Wutzlhofer sein Bemühen. Leider könne so ein Mäher nur bis zu sechs Jahren im Einsatz sein, denn durch den Steinschlag werden die Geräte ganz schön ramponiert, weiß Frey aus Erfahrung.

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