Vohenstraußer Missionskreis übergibt 1250 Euro Spenden
Hilfe zur Selbsthilfe

Elfriede Riedlbauer (links) und Hildegard Busch (Zweite von rechts) übergaben an Ingeborg Bock, Pfarrer Antony Soosai und Barbara Kindl (von links) insgesamt 1250 Euro. Bild: dob
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Vohenstrauß
12.07.2017
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Das Zauberwort heißt beim Verein "Hoffnung für Menschen " sowie bei den Missionarinnen Christi in Brasilien und Südafrika "Hilfe zur Selbsthilfe". Beide Organisationen bekamen wieder Unterstützung durch den Missionskreis mit je 500 Euro. Weiter darf sich Laura Kindl , die ein Freiwilliges Soziales Jahr in Costa Rica ableistet, über eine Zuwendung von 250 Euro aus der aktiven Gemeinschaft freuen.

Pfarrer Antony Soosai kam gerne zu diesem Treffen, um die Spende abzuholen, und auch Ingeborg Bock, selbst fleißiges Mitglied des Missionskreises, freute sich, dass sie wieder eine finanzielle Unterstützung für die Missionarinnen entgegennehmen konnte. Für Laura Kindl war stellvertretend Mutter Barbara Kindl anwesend, die sich ebenfalls herzlich für die Spende bedankte. Noch mindestens bis Oktober bleibe ihre Tochter in der Hauptstadt San José, informierte sie.

Vielleicht komme Laura kurz für ein Praktikum nach Deutschland zurück. Fest stehe aber, dass sie im Januar und Februar noch einmal nach Mittelamerika zurückkehre, um bei den "Campamentos" dabei sein zu können. Das sind Zeltlager für die betreuten Kinder und das Herzstück der Sozialarbeit.

Bock berichtete, dass die Organisation, deren Schwestern sie seit vielen Jahren unterstütze, hauptsächlich in einer Situation von Verelendung vieler Menschen Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Extreme Arbeitslosigkeit, schlecht bezahlte Arbeit, hohe Analphabetenrate und Migration sind nur einige Nöte, denen sich die Schwestern gegenübergestellt sehen. Vor allem für missbrauchte Mädchen und Frauen in diesen Ländern setzen sich die Missionarinnen Christi ein.

Pfarrer Soosai bringt mit dem gemeinnützigen Verein, der auf seine Initiative seit 2004 viel Gutes in Indien leistete, vielen Waisenkindern und Witwen ein klein wenig Hoffnung. "Solange wir gesundheitlich in der Lage dazu sind, helfen wir", versprach Busch. Nur durch das fleißige Einbringen der sieben Frauen, die eifrig basteln, stricken, häkeln und für Aktionen backen, könne dieses Geld erwirtschaftet werden.
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